Rückblick und Abschied

19. Februar 2018 by

Im Kreis stehen zahlreiche Menschen, im Hintergrund läuft eine senegalesische Schnulze mit ordentlich Rhythmus und abwechslungsweise tritt jemand ins Innere des Kreises und tanzt, mehr oder weniger wild und gekonnt, einige Minuten oder auch nur Sekunden. Diese Szene gehört nicht etwa zu einer Samstagabendbeschäftigung von senegalesischen Teenagern oder einem Familienfest. Es ist der krönende Höhepunkt einer „Caravane de sensibilisation“ zu Themen der Nachhaltigkeit wie eine korrekte Entsorgung von Abfall, der Verzicht auf Pestizide oder einer gesunden Ernährung. Die Begeisterung der Teilnehmer wird spürbar als die Themen der Caravane in einem Sketch verpackt den Anwesenden vermittelt werden. Lautes Gelächter ertönt und es wird zustimmend genickt.

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Neujahr und Dromedar

3. Januar 2018 by

Fast hätte ich am 31. Dezember Mitternacht verpasst. Ich habe nicht etwa geschlafen. Das wäre auch gar nicht möglich gewesen bei dem vielen Feuerwerk und anderen Knallkörpern, die in die Luft stiegen. Auf dem Hauptplatz von Thiés stand ich in Scharen von Menschen. Unzählige Autos und kleine Motorräder waren auf den Strassen unterwegs und brachten den Verkehr zum Stillstand. In Pink und Violett leuchtende Hasenohren als Haarreifen, glitzernde übergrosse Brillen, mit Lametta behangene Zaubererhüte und Tiermasken aus Plastik wurden von zahlreichen Leuten getragen. Auch viele Kinder waren in der Menge. Selbst bei all dem Trubel fanden sie die einzige Weisse dort noch amüsant und grüssten mit dem in der Schule gelernten „Bonsoir“. Aber wieso verpasste ich nun Mitternacht beinahe? Es gab keinen Countdown, keine Umarmungen und natürlich auch kein Anstossen, trinken doch Moslems keinen Alkohol. Selbst Wünsche zum guten Jahr scheinen nicht verbreitet zu sein. Silvester ist hauptsächlich ein guter Grund zum Feiern für alle Konventionen und Ethnien. Eigentlich genau wie es in Europa auch der Fall ist, nur das dort der Alkoholpegel in der Regel deutlich höher steigt.

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Landwirtschaft à la sénégalaise

5. Dezember 2017 by

Toubab! Toubab! Überall tönt mir dieser Ausruf entgegen, sei es von Kindern oder Erwachsenen. Für alle bin ich gleichermassen eine Attraktion in ihrem wenig abwechslungsreichen Dorfleben. Früher das Synonym für die französischen Kolonialherren werden heute alle Menschen mit weisser Hautfarbe so genannt. Seit meiner Vorgängerin Lynn bin ich wohl die erste Weisse, die in das Dorf Ndiedieng gereist ist. In der Nähe der gambischen Grenze gelegen, kennt nicht einmal Google Maps diesen Ort.

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Wiedermal Zeit um Abschied zu nehmen

21. November 2017 by

Und schon wieder bin ich am Ende einer Etappe. Die Zeit in Cochabamba verging sehr schnell, liegt wahrscheinlich daran, dass ich es hier sehr genoss und immer noch tu: Tolle Menschen und schönes Wetter jeden Tag machen mir das Leben leicht.

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Agroforst mit Apfelbaum Schwerpunkt in Arani

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Ab aufs Land!

24. Oktober 2017 by

Ein Monat Grossstadtleben (Thiès hat knapp 240‘000 Einwohner) ist vorerst genug. Ich werde ins Dorf Ndiedieng reisen und dort den praktischen Teil meiner Aufgabe beginnen. Bisher habe ich hier meine Zeit nämlich im angenehm klimatisierten Büro von Agrecol-Afrique verbracht. Arbeitsbeginn um 8 Uhr, gemeinsam mit den anderen Mitarbeitern zu Mittag essen und um 17 Uhr wieder zurück zu meiner Unterkunft zotteln, so mein erstaunlich geregelter Alltag. Nun freue ich mich, hinaus zu den Bauern und Bäuerinnen zu reisen und möglichst viel von ihrer Lebensrealität zu entdecken und aktiv an ihrem Leben teilnehmen zu können.

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Neu und farbenfroh

9. Oktober 2017 by

Seit knapp einer Woche bin ich nun in Thiès, Senegal bei Agrecol-Afrique. Das erste Erfolgserlebnis, nämlich meinen Arbeitsweg alleine wiederfinden, habe ich bereits verbucht. Auch typische Gerichte der senegalesischen Küche wie Thieboudienne (Fisch mit Reis) oder Domoda (Rindfleisch an einer braunen Sauce ebenfalls mit Reis) durfte ich bereits geniessen. Aber was waren die prägenden Eindrücke für mich seit meiner Ankunft hier?

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Agroforestería dinámica – Projekt Einblick

5. September 2017 by

Nur zwei Monate in Cochabamba und doch schon so viel Erlebt und an Erfahrung gesammelt. Die Wochenendausflüge in die umliegenden Dörfchen und den tieferen Einblick in die Kultur durch das Tag zu Tag Leben in Cochabamba lassen mich Bolivien besser verstehen. Vor allem die Arbeit auf dem Feld und den Kontakt mit Subsistenzwirtschaftlern prägen die Eindrücke.

Rain is coming

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Imaynalla? todo bien aquí

26. Juli 2017 by

Ich glaube ich habe die falschen Klamotten in meinen Rucksack gepackt. Als ich früh am Morgen in Cochabamba ankam, fingen mir erstmals die Zähne an zu zittern aufgrund der Morgenkälte. Falsche Absprache mit meiner Gastfamilie ließen mich dann auch noch einige Zeit in der Kälte stehen. Trotzdem dachte ich mir: Es tut gut wieder in Südamerika zu sein. Die ersten Kontakte mit Cochabambinos schenkten mir ein Lachen und gute Laune, trotz Müdigkeit und Kälte. Die Offenheit und die langen tiefgründigen Gespräche mit Taxifahren oder sonst irgendwelchen Personen begeistern mich nach wie vor.

Cochabamba_Panorama

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En Bolivia, todo es posible pero nada es seguro!

6. April 2017 by

Mein kleines nettes Dörfchen Aiquile nach vier Monaten zu verlassen fiel mir nicht ganz einfach. Viele spannende Arbeitstage auf dem Feld, Gespräche mit Landwirten, gemeinsames Essen, kulturelle Anlässe und Diskussionen über Natur- und Kulturunterschiede liessen mich das bolivianische Leben kennen, schätzen und lieben lernen. Das Sprichwort «in Bolivien ist alles möglich aber nichts sicher» beschreibt die Lebensweise und Kultur meiner Erfahrung nach sehr treffend. Als Gegenstück fand ich dann «in der Schweiz ist alles sicher aber nichts möglich» ziemlich passend. Im Folgenden möchte ich meine Eindrücke und Erfahrungen des letzten Teils meines Praktikums reflektieren.

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Tout passe…

23. März 2017 by

Letzthin, als ich auf der Rückkehr ins Dorf Séssène in einem der „car rapide“ (bunt bemalte Kleinbusse, übrigens alles andere als schnell unterwegs) sass,  meinte mein Sitznachbar im Gespräch, was mich denn in diese staubige Gegend verschlagen hätte und nach meinen Erklärungen führte er fort, man müsse wohl schon sehr viel Sinn in seiner Arbeit sehen, um dafür in diesen eher abgelegenen Orten unterwegs zu sein. Die Aussage hat mich, gerade jetzt wo sich mein Praktikum bei AGRECOL Afrique (AA) zu Ende neigt, sehr nachdenklich gemacht. Es gibt immer wieder Momente, wo ich das Gefühl habe, mich sinnvoll einbringen zu können und andere, wo mich teils aufgrund sprachlicher und kultureller Barrieren (zu sehr) in die Beobachterrolle gewiesen fühle.

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Einige Steine auf dem Weg…

11. Februar 2017 by

Mit viel Energie und Tatendrang sind wir ins neue Jahr gestartet. Doch in den letzten beiden Wochen haben sich so einige Schwierigkeiten ans Licht begeben. Unsere Pläne für die «ECO Tienda» können wir deswegen nur zögerlich in die Tat umsetzen. Doch zugleich sind wir auch dabei, die Zertifizierungen der SPG in neuen comunidades im Munizip Pasorapa einzuführen. Dort sind wir auf viel Interesse gestossen und haben mit den neuen evaluadores deren bevorstehende Arbeit besprochen und sie darauf vorbereitet. Den Rest des Beitrags lesen »

Tuna, Trucha und Titicaca

19. Januar 2017 by

Nach knapp zwei Monaten meines Praktikums im Herzen Boliviens fühle ich mich hier in Aiquile schon fast wie zu Hause. An die Präsenz von Kartoffeln, Mais und knochigem Fleisch in jeder Mahlzeit habe ich mich gewöhnt. Und auch mal trucha (Forelle) zu probieren und damit einen Schritt in Richtung carnivor zu wagen, wie sich hier die Bolivianer nennen, wenn ich sage, dass ich Vegetarierin sei, scheint mir langsam ganz plausibel. Von der Vielfalt an Früchten und Gemüse bin ich nach wie vor begeistert. Nicht zu Letzt dank dem Entdecken der tuna, der Kaktusfrucht. Tunas werden vorsichtig mit einem Messer oder einem langen Ast mit Dorn geerntet, mit einer Bürste von den Stacheln befreit und dann vorsichtig geschält. Die orange, und am Morgen herrlich kühle Frucht ist eine wahre Erfrischung an einem Tag in der Wärme der bolivianischen Anden.

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Terre de teranga – angekommen im Land der Gastfreundschaft

30. Dezember 2016 by

Die teilweise minutenlang andauernden Begrüssungen, die aus sich wiederholenden Fragen nach dem Wohlergehen aller Familienmitgliedern bestehen, die Toubab-Rufe (mit dem Ausdruck «Toubab» werden hier oft Personen europäischer Abstammung/Weisse bezeichnet), wenn ich irgendwo auftauche, duschen mit einem Eimer Wasser, essen aus einer Schüssel mit mindestens einem halben Dutzend anderer Leute, fernsehen und Gespräche über Gott und die Welt unter Sternenhimmel – ein kleiner Teil von dessen, was zu meinem Alltag geworden ist.

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No hay agua

19. Dezember 2016 by

No hay agua

Angekommen in Cochabamba, wurde ich von einer lebendigen, bunten und vielseitigen Stadt empfangen. Im corazón (Herzen) von Bolivien, wie die Stadt auch genannt wird, werden an jedem Ecken Früchte, Mais- und Erdnusssnacks und frisch gepresster Orangensaft angeboten.

Blick auf Cochabamba

Blick auf Cochabamba

Der berühmte Cristo de la Concordia

Der berühmte Cristo de la Concordia

Die micros, welche dich für 2 Bolivianos quer durch die Stadt fahren

Die micros, welche dich für 2 Bolivianos quer durch die Stadt fahren

Ein Gemisch aus Moderne und Tradition bewegt sich auf der Strasse. Wenn man mit Taxifahrern spricht, kommt man schnell auf das eine grosse Thema zu sprechen – das Wetter, bzw. das Wasser. Es gebe kein Wasser, seit Monaten hat es in der Region um Cochabamba nicht mehr geregnet. Und auch jetzt, wo langsam die Regenzeit anfängt, bleibt der essenzielle Niederschlag aus. Den Rest des Beitrags lesen »

Saalamaalekum! – Erste Eindrücke aus meinem Praktikum bei Agrecol-Afrique

20. November 2016 by

Seit gut zwei Wochen bin ich nun im Senegal. Die ersten Eindrücke sind vielfältig; herzliche, offene Menschen, geschäftiges Treiben in den Strassen, Hirse- und Erdnussfelder soweit das Auge reicht, Gebetsgesänge, Berge von Abfällen, usw. begleiten mich hier in meinem neuen Leben.
Die ersten Tage habe ich in der Stadt Thiès, dem Sitz von Agrecol-Afrique, verbracht. Agrecol-Afrique ist eine senegalesische Nichtregierungsorganisation, welche die Vermittlung und Anwendung ökologischer/biologischer Landwirtschaftspraktiken im Senegal sowie in Westafrika fördert. Den Rest des Beitrags lesen »

Praktikumsvorstellung Anja Ibes

17. Mai 2016 by

Praktikumsvorstellung Anja Freiburg_Ausf.

Limpieza en los predios Del Campo Experimental de la Agroforestería Andina MOLLESNEJTA

18. Februar 2016 by

Introducción
La temporada de lluvia es una época en el que el crecimiento de plantas adventicias en las parcelas agroforestales, el incremento de estas es notorio. Por tal efecto es imprescindible la limpieza de las mismas, a causa de esto el aumento de materia orgánica como rastrojo va en aumento por el manejo que se la realiza, pero hoy en día ya no se puede dar el lujo inclusive de desperdiciar y menos la quema de estos rastrojos.

Limpieza de parcelas agroforestales.

Limpieza de parcelas agroforestales.

Razón por cual en los predios Del Campo Experimental de la Agroforestería Andina MOLLESNEJTA, se hace un uso adecuado de estos desechos, también conocido como materia orgánica.
El rastrojo en Mollesnejta es utilizado de muchas formas:
• Materia prima para compost.
• Enmienda orgánica que va directamente a la producción de humus a largo plazo.
• Cobertura sobre el suelo en parcelas agrícolas.
• Cobertura alrededor de frutales.

Utilizando como cobertura los rastrojos resultados de las limpieza en las parcelas.

Utilizando como cobertura los rastrojos resultados de las limpieza en las parcelas.

Utilizando como cobertura los rastrojos resultados de las limpieza en las parcelas.

Utilizando como cobertura los rastrojos resultados de las limpieza en las parcelas.

Principales beneficios de la materia orgánica
Mejoramiento de la condición física del suelo
El humus funciona como pegamento, formando agregados del suelo que produce una estructura granulada la cual aumenta la infiltración del agua y la resistencia del agua del suelo contra la erosión. Además, el humus facilita la labranza y el enraizamiento del cultivó.
Mejoramiento de la fertilidad del suelo
Esto se obtiene por medio de:
– La materia orgánica como fuente de fertilidad, ya que es rica en nitrógeno, fósforo y otros nutrientes, las cuales se liberan paulatinamente a contraste del abono químico.
– La acción del humus al aumentar significativamente la disponibilidad del fosforo en el suelo ya que la gran mayoría de ese nutriente se encuentra en la forma de compuestos insolubles.
– La reducción de lixiviados de nutrientes, ya que el humus posee una alta carga negativa que actúa como imán al retener los nutrientes de carga positiva (ej. Nitrógeno amoniacal [NH4], potasio, calcio y magnesio).
Estimulación de la vida biológica
Las lombrices terrestres y muchos tipos de insectos y micro-organismos desempeñan funciones beneficiosas como la formación del humus, fijación del nitrógeno y el control biológico de las plagas.

Cobertura del suelo: factor sub-valorado
La cobertura del suelo proporcionado por la vegetación viva o el uso del mulch es otro elemento clave de la buena estrategia del manejo de suelos y ofrece grandes beneficios de protección y de fomento productivo.
Beneficios de los rastrojos como cobertura del suelo ¨Mulch¨
Mantener protegido el suelo con una capa de mulch es una técnica de gran impacto positivo a saber:
1. Control de la erosión: la cobertura del suelo es el factor más eficiente para control de la erosión al proteger la superficie del suelo contra el impacto de las gotas de lluvia reducir la velocidad de la escorrentía y atrapar las partículas del suelo.
2. Reducción del riesgo de la sequía: el mulch mejora la infiltración del agua y conserva mejor la humedad.
3. Aumento de la materia orgánica y fertilidad del suelo: al dejar los rastrojos como mulch en vez de quemarlos.
CUADRO 1
EFECTO DE LACOBERTURA DEL SUELO SOBRE LA EROSION
Superficie del suelo protegida
por cobertura muerta o viva Reducción en la perdida de suelo por
medio de la cobertura
1% 5%
5% 45%
10% 55%
15% 67%
20% 80%
30% 85%
40% 88%
50% 90%
60% 96%
70% 98%
80% 99%
Soil and water conservation society (1988),Young (1989)

Comparación de la cobertura sobre el suelo y la incorporaron en el suelo
CUADRO 2
COMPARACION: MULCH Y LA INCORPORACION DE RESIDUOS
CRITERIO MULCH INCORPORACION DE RESDIDUOS
MANO DE OBRA El uso de mulch ocupa poca mano de obra. La incorporación es muy trabajosa a menos que se use un arado de vertedera.
EROSION DE SUELO El mulch es sumamente efectivo para controlar la erosión, amortiguando el impacto de la lluvia, reduciendo la velocidad de la escorrentía e intercepta las partículas del suelo. El aumento de la erosión provocado por la incorporación puede ser de grande o poco dependiendo de la cantidad de residuos que quedan en la superficie y el uso de otras prácticas conservacionista como el aporque del cultivo y la siembra en curvas de nivel.
CONSERVACION DE
AGUA En zonas de las lluvias erráticas y en terrenos con baja capacidad de retener agua, el mulch no solo conserva la humedad del suelo, sino también aumenta la infiltración de agua. La incorporación aumenta temporalmente la infiltración del agua, pero se pierde más humedad a través de la evaporación sin el colchón de mulch.
FERTILIDAD DEL
SUELO El uso de mulch causa poca o ninguna inmovilización del nitrógeno del suelo. La incorporación puede causar puede causar una inmovilización temporánea del nitrógeno del suelo.
CONTROL DE PLAGAS

El mulch puede aumentar las plagas cuyas larvas descansan dentro de los tallos de maíz y sorgo, a menos que estos se trituren con machete. Por otra parte, el mulch ayuda a controlar las malezas. La incorporación ayuda a controlar algunas plagas como larvas de gusanos y el maíz muerto (pudrición de la mazorca por hogos) de la mazorca por hogos).
OTROS

En zonas calurosas el mulch reduce la temperatura del suelo y la perdida de humedad, lo cual estimula los procesos biológicos benéficos con la fijación de N y descomposición de la materia orgánica.

Conclusión
El uso de los rastrojos después de una limpieza en una parcela se la debe hacer de la manera más eficiente posible, también se debe tomar en cuenta el clima la humedad en el ambiente, en la anterior comparación se ve claramente que el beneficio del rastrojo como cobertura es más eficiente al contacto sobre el suelo.
Nombre y apellido: MARCO ANTONIO GUARACHI CONDORI
E –mail: MARC_GR@hotmail.com
Celular: 79631619- 77488452-71956023
Egresado/ING.AGRONOMICA/UPEA

Implementación de dos Sistemas Agroforestales Sucecionales en Roedos, comparando dos tipos de plantación, en el Predio Experimental de la Agroforestería Andina MOLLESNEJTA.

18. Februar 2016 by

INTRODUCCIÓN

Las técnicas agroforestales son utilizadas en regiones de diversas condiciones ecológicas, económicas y sociales, en regiones con suelos fértiles los sistemas agroforestales pueden ser muy productivos y sostenibles; igualmente, estas prácticas tiene un alto potencial para mantener y mejorar la productividad en áreas que presenten problemas de baja fertilidad y exceso o escasez de humedad de los suelos (Musálem, 2001).

Sistema Agroforestal Sucesional-Dynamico

(Anteriormente llamado Sistema Multi-estrato, MES) trata de imitar la regeneración natural, siguiendo el proceso de sucesión y dinámica natural dentro el ecosistema del lugar. La plantación de una parcela agroforestal consiste en plantas pioneras, secundarias (I, II, III) y primarias, existiendo una cierta densidad y una máxima complejidad de especies que a la vez satisface en lo posible las necesidades del productor” (DED-Bolivia, 2006).

Que es sucesión de un bosque

Sucesión es un proceso conocido como la formación natural de un bosque, desde un terreno sin vegetación ninguna por el efecto de degradación, erosión o por el sobre pastoreo y uso indiscriminado de suelos y bosques.

Sucesión natural de un bosque es un proceso de miles de años, donde su éxito de regeneración depende de los factores ambientales de lugar. Secesión natural es el desarrollo de las en forma natural sin la intervención del hombre, la naturaleza siempre va hacia un bosque.

Al principio será un bosque monocultivo, ya que siempre se desarrollara al inicio plantas nativas y de mayor predominancia.

Procesos de sucesión de un bosque

  • El microclima originado por un bosque en formación se debe al cambio de ambiente creado por presencia de mayor cantidad de especies y sus copas, que permite el mantenimiento de humedad alta; además, las oscilaciones térmicas quedan amortiguadas, el viento es menor que en el exterior y el suelo está más protegido de la erosión.
  • El ciclo de nutrientes en un bosque es cerrado, las hojas, ramas, troncos son fuente de nutrientes de un bosque en formación, que al caer en el suelo se descomponen y forman materia orgánica que es fuente de los micro y magro nutrientes, que son nuevamente absorbidos por las mismas plantas.
  • Con el tiempo en este bosque en formación comienzan habitar especies animales (aves y mamíferos) que por factores favorables de temperatura, disponibilidad de agua y alimentos para su sobrevivencia, convierten en su hogar.
  • Con el pasar del tiempo, en este bosque en formación, la predominancia de flora es inmensa por efecto de regeneración natural, dando un característico único a este nuevo bosque como es el color y aroma.
  • En un bosque se produce la evaporación de las plantas por acción del sol, cual acumula nubes en el cielo, que son gotas de agua, por asentir más alto se congela, transformándose en gotas de agua congelada hielo, por el peso caen al bosque, y el bosque absorbe la lluvia por las hojas y también por las raíces, para formar su estructura, y lo que sobra deja pasar como agua subterránea.
  • Sabemos que los plantas liberan CO2 de noche y absorben O2 de día, en un bosque este ciclo se convierte en un ciclo cerrado, ya que un bosque libera mucho dióxido de carbono, pero hace también absorben mucha cantidad de dióxido de carbono, para formar su estructura como ser madera, ramas y raíces.
  • Un bosque en formación se convierte con el tiempo en un compostero, fuerte de materia orgánica, ya que las hojas que caen en el suelo (hojarasca) se descompone transformándose en tierra vegetal y como también los restos de las ramas de la planta.
  • En un bosque en proceso de formación van aumentando cada vez más de especies animales y plantas, convirtiéndose en un área muy rica en biodiversidad y de importancia económica de región.

Localización del lugar del ensayo

Localizacion del lugar del ensayo.

Localizacion del lugar del ensayo.

El predio de Mollesnejta está ubicado en el Valle de Cochabamba, Provincia de Quillacollo, Municipio de Vinto, encima del canal de riego de la comunidad de Combuyo, en la ladera de la Cordillera del Tunari a una altura promedia de 2.500 m.s.n.m. El clima es semiárido con precipitaciones pluvial de 400 a 700 mm/año y una temperatura promedio anual de 18° Celsius. Con Suelo muy pedregoso, sumamente degradado y erosionado, mostrando cárcavas y deslizamientos causados por el sobre pastoreo. Con la vegetación de la primera zona se caracteriza por un estrato arbóreo xerofítico, con las siguientes especies: el molle (Schinus molle),Chirimolle (Fagara coco), la Chacatea (Dodonaea viscosa) el k’inhi (Acacia macracantha), el aliso (Alnus acuminata), la kishuara (Buddleja hypoleuca) y la thola (Baccharis dracunculifolia).

Método utilizado

Se utilizaron dos métodos de plantación los consisten en:

Primer método

Sistema agroforestal sucecional-dinamico en roedos (hoyos con más de un metro de diámetro), el cual consiste en un consorcio de especies, en el que cada uno tiene una específica función en favor a la especie primaria. En este caso una especie frutal.

Hoyo de un metro de diametro para una especie frutal.

Hoyo de un metro de diametro para una especie frutal.

Segundo método

Sistema agroforestal sucecional-dinamico en roedos con sus acompañantes en pequeños roedos, el cual consiste en hacer un hoyo grande (un metro de diámetro y de profundidad), para un frutal y dos pequeños (de 50cm. de diámetro y de profundidad) que se encuentran a cada lado los cuales serán acompañantes en el desarrollo de la especie que formara el bosque primario.

Tres hoyos para la plantacion de una especie frutal y sus acompañantes.

Tres hoyos para la plantacion de una especie frutal y sus acompañantes.

Materiales y métodos

Materiales

Materiales utilizados en esta actividad fueron: pala, pico, baldes, tijera de podar de manga largo, agua y material genético (Plantines producidos en el mismo vivero de Mollesnejta).

Colocado de plantín en el hoyo

Al momento de la plantación se quitó parte de la tierra, porque el tamaño de cada plantin es diferente en cada especie, y el llenado nuevamente del hoyo se la hizo de acuerdo al tamaño del plantin, y así todos los plantines quedaron en un mismo nivel, el cual coincidía con el del suelo (tierra). No se debe enterrar sobre la corona (donde el tallo cambiará a la raíz), ni dejar ninguna raíz expuesta.

Riego

Después que el plantín este ya trasplantado en el campo definitivo (En los roedos), se lo riega con un balde de agua (capacidad de 5 litros por planta) ya que en un suelo húmedo la raíz del plantin tiene una mayor capacidad de anclaje en el suelo.

Colocado de cobertura o material vegetal

El colocado de cobertura se utilizó también dos tipos:

Sistema agroforestal sucecional-dinamico en roedos.

Se utilizó como cobertura, hojarasca en descomposición, y para identificar y la protección contra animales, se utilizó ramas de Tecoma que se pusieron alrededor de los roedos.

Sistema agroforestal sucecional-dinamico en roedos con sus acompañantes en pequeños roedos.

Como cobertura se utilizó ramas trituradas.

Se cubrió cada Roedo con material vegetal existente en el lugar (hojarasca en descomposición, ramas de Tecoma, etc.).

La cobertura cumple muchas funciones en favor de la planta entre se puede mencionar:

  • Descomposición de material.
  • Evita la evaporación de suelo.
  • Evita que las malas hiervas que no puedan brotar en esa área por falta de luz.
  • Evita que los insectos perjudiciales como las hormigas corta hojas ataquen por la presencia de material vegetal muerta.

Especies utilizadas en la práctica

En la implementación del sistema agroforestal se utilizaron muchas especies, entre ellas se puede mencionar:

Especies cercanas a los roedos en los dos métodos de plantacion

También se tomaron en cuenta especies que estaban un poco cercanos a los roedos los cuales cumplen la función de:

  • Brindar un ambiente más cómodo a las especies que empiezan su desarrollo.
  • La profundidad de sus raíces tienen el efecto de descompactar del suelo.
  • Proporcionar hojarasca a los ruedos.

Descripción de los consorcios en los ruedos y sus especies y la función que cumple cada una de ellas en favor de la especie que será parte del bosque primario en lo futuro

Sistema agroforestal sucecional-dinamico en roedos.

Descripción

Las especies mencionadas a continuación cumplen varias funciones, entre ellas ocupar un lugar en el consorcio y la diversificación de especies, el cual es base fundamental para poder implementar un Sistema Agroforestal sucecional-dinamico, pero aparte de esas funciones también cumple una función específica en cada consorcio en roedo.

Primer roedo

Primario, (Manzana, Malus domesticus)

Entre las leguminosas tenemos: (Tagasaste, Chamaecytisus proliferus), (Chicharía, Cajanus cajan), (Veza, Vicia sativa Legum)

La función principal en el consorcio es del aporte de nitrógeno al suelo.

Como repelente tenemos: (Cedrón, Lippia citrodora/Aloysia triphylla)

La función principal es de repeler plagas que atenten a la seguridad de la especie primaria en este caso la manzana.

Humedad, (Sábila, Aloe vera)

El cual tiene la finalidad de estabilizar la humedad en el consorcio.

Y las demás especies que cumple la función de diversificar el consorcio.

Segundo roedo

Primario, (Higo, Ficus carica)

Como repelente tenemos: (Cedrón, Lippia citrodora/Aloysia triphylla)

El aporte del cedrón con la característica de ser una planta aromática tiene la finalidad en el consorcio es de repeler plagas.

Entre las leguminosas tenemos: (Tagasaste, Chamaecytisus proliferus), (Chicharía, Cajanus cajan)

El aporte de nitrógeno es una de las principales funciones que cumplen las leguminosas en el consorcio.

Entre los que forman parte de la diversidad de especies están dos especies rastreras.

Tercer roedo

Primario, (Limón, Citrus limón)

Como repelente tenemos: (Hierba buena de creta,) (Boldo, Peamus boldus)

Que al pertenecer a la familia de las especies aromáticas, cumple la función de repeler a las plagas que se podrían presentar en le roedo.

Entre las leguminosas tenemos: (Tagasaste, Chamaecytisus proliferus)

El tagasaste tiene la facilidad de fijar nitrógeno del aire e incorporar al suelo, el cual ayudara de gran manera al consorcio.

Sistema agroforestal sucecional-dinamico en roedos con sus acompañantes en pequeños roedos.

Descripción

Este método consiste en consorcio en el cual cuenta con tres hoyos unos más grande que los otros dos, en el hoyo grande estará la especie que conformara el bosque primario, y los pequeños serán acompañantes los cuales compartirán las necesidades de la especie primaria.

Primer consorcio

Primer consorcio

Primer consorcio

Segundo consorcio

Segundo consorcio

Segundo consorcio

Tercer consorcio

Tercer consorcio

Tercer consorcio

Descripción de las especies utilizadas para el ensayo:

Especie primario

Especie frutal (Manzana, Malus domesticus)

Especie frutal (Higo, Ficus carica)

Como secundarios leguminosas

(Tipa, Tipuana tipu) (Tagasaste, Chamaecytisus proliferus) (Chicharilla, Cajanus cajan)

Las leguminosas cumplen una de las funciones principales en el consorcio, ya que tiene la capacidad de fijar nitrógeno y la incorporarla al suelo.

(Sabila, Aloe vera)

La sábila o más conocido como Aloe vera al igual que las leguminosas tienen la principal función del equilibrio de la humedad en el consorcio.

Además el consorcio cuenta con tres especies las cuales le dan semi-sombra hojarasca y la descompactación del suelo por la profundidad de sus raíces, entre ellas se puede mencionar:

Molle, Schinus molle

Chiri-molle, Zanthoxylum coco

Chacatea, Dodonea viscosa

Y las demás especies acompañando, juntamente a los ya mencionados tienen la finalidad de diversificar el consorcio, entre ellas se puede mencionar.

Acacia, A. saligna

Diente de león, Taraxacum officinale

Eucalipto cedrón, Eucalypto citriodora

Chacatea, Dodonea viscosa

 

 

 

Nombre y apellido: MARCO ANTONIO GUARACHI CONDORI

E –mail: MARC_GR@hotmail.com

Celular: 79631619- 77488452-71956023

Egresado/ING.AGRONOMICA/UPEA

Implementación de un Sistema Agroforestal Silvopastoril con Sistema de arreglo linear para delimitar áreas de pastoreo de ganado, en el Predio Experimental de la Agroforestería Andina MOLLESNEJTA.

21. Januar 2016 by

 Introducción

La actividad silvopastoril se enfoca a optimizar la producción pecuaria, las oportunidades para la finca, a mejorar la calidad del alimento y a la vez, generar un ingreso adicional por la venta de la madera a través de la plantación de especies que permitan rehabilitar suelos degradados, que sean de rápido crecimiento y que aseguren a los ganaderos competir, ventajosamente, en su mercado (Trujillo, 2008).

Sistemas Agroforestales

La agroforestería es la práctica de implementar y manejar un sistema agroforestal. Este consiste en la combinación de cultivos a corto plazo y/o pastos con especies leñosas (frutales, forrajeras, melíferas, medicinales, maderables, acompañantes) que producen a mediano hasta largo plazo, considerando las posibilidades productivas del lugar y las necesidades, deseos y posibilidades de las personas productoras, buscando el equilibrio natural y permitiendo la regeneración de las especies nativas del lugar.

Razones para aplicar Sistemas Agroforestales

Producir y al mismo tiempo proteger los recursos naturales (suelo, agua, aire y la biodiversidad local).

  • Mejorar la fertilidad del suelo y su capacidad para mantener la humedad.
  • Recuperar terrenos degradados y/o desertificados.
  • Proteger y/o aprovechar la ladera de un cerro sin provocar la erosión y/o el deslizamiento del suelo.
  • Permitir la recarga hídrica en el subsuelo y asegurar las vertientes por la infiltración del agua de lluvia.
  • Aprovechar al máximo un mismo espacio, cosechando en diferentes niveles (estratos).
  • Utilizar de forma óptima el agua de riego disponible.
  • Generar a través de los árboles aire puro en un mundo contaminado.
  • Dar espacio a la regeneración natural de especies nativas.
  • Lograr un ambiente equilibrado que asegure la sanidad vegetal, animal y humana.
  • Reducir los riesgos de desastres y los impactos negativos del Cambio Climático
  • Disminuir los efectos de las temporadas de sequía.
  • Mitigar los daños por lluvias torrenciales, vientos fuertes, olas de frío, granizadas.
  • Aportar al ambiente la humedad necesaria para que pueda llover.
  • Estabilizar laderas con mucha pendiente.
  • Estabilizar las orillas de los ríos.
  • Disminuir el riesgo de inundación y erosión en terrenos colindantes al río.
  • Evitar la quema en el chaqueo.
  • Aportar a la captura de CO².
  • Aportar a la salud y el bienestar del ser humano, animal, planta y suelo
  • Crear un microclima agradable para los cultivos, los animales y el ser humano.
  • Permitir producir cultivos que son sensibles a los rayos UV.
  • Aportar a la seguridad alimentaria con productos saludables de cosechas estables.
  • Diversificar los productos para una cosecha escalonada, una nutrición variada y una estabilidad económica.
  • Satisfacer las necesidades diarias de nutrientes, medicina casera, leña, forraje, madera.
  • Asegurar puestos de trabajo en el área rural.

Los beneficios de sistemas agroforestales

  • Producir y al mismo tiempo proteger los recursos naturales.
  • Adaptar los cultivos al cambio climático.
  • Aprovechar terrenos que (ya) no sirven para la agricultura como ser en laderas con mucha pendiente, cárcavas, suelos degradados, erosionados y desertificados, lugares en riesgo de inundación, terrenos colindantes a los ríos.
  • Recuperar terrenos con suelos degradados para la producción agrícola.
  • Asegurar la recarga de acuíferos.
  • Apoyar un desarrollo rural sostenible a través de una producción diversificada y de calidad, que aporta a la seguridad alimentaria y da empleo a mucha mano de obra.

Mollesnejta

Predio Experimental de la Agroforestería Andina MOLLESNEJTA.

Predio Experimental de la Agroforestería Andina MOLLESNEJTA.

Entre las espcies con las que cuenta Mollesnejta están especies anuales, bianuales y perenes, plantas forestales maderables y no maderables, plantas frutales, plantas forrajeras leguminosas y gramíneas y hortalizas, asociados en diferentes sistemas agroforestales como ser:

  • Parcela agroforestal sucesional, árbol de olivo asociado con diferentes especies nativas e introducidos.
  • Parcela agroforestal con diferentes especies de árboles frutales con árboles forestales nativos e introducidos.
  • Parcela agroforestal combinando de cultivo de uva y el árbol de tagasaste.
  • Parcela agroforestal de pinos con otros maderables y frutales.
  • Parcela agroforestal de tuna asociado con especies frutales y forestales.
  • Parcela agroforestal de diferentes especies maderables.
  • Parcela agroforestal de tara asociado con diferentes plantas frutales y forestales.
  • Parcela agroforestal de especies tropicales, especies forestales y frutales asociados.

Una gran Mayoría de las especies fueron producidas en el lugar, predio cuenta con más de 500 deferentes especies y con una superficie de 16 Ha. y con una gran diversidad de fauna silvestre

Sistemas agrosilvo-pastoriles

Dentro de este tipo de sistema se incluyen: árboles con pastura, pastura en bosques de regeneración natural, árboles forrajeros, plantaciones agrícolas (cocotero, hule, frutales) con cultivos y pasturas. Las características de estos sistemas se tratan por separado.

Cercas vivas y cortinas rompevientos

Se llaman cercas vivas a las plantaciones en líneas de árboles y arbustos en los límites de las parcelas, con el objetivo principal de impedir el paso de los animales (para salir del potrero o entrar a la parcela cultivada) o de la gente y delimitar una propiedad con la obtención de productos adicionales como forrajes, leña, madera, flores para abejas, frutos, postes y plantas medicinales.

Árboles o arbustos para cortinas rompevientos:

¿Cómo escogerlos?

Las cortinas deben establecerse con especies que conserven la mayor parte del follaje durante todo el año, o al menos durante la época de mayor viento. La selección de especies para cortinas rompevientos varía con el clima y el suelo, el propósito de la utilización, el manejo y los beneficios adicionales esperados (ej. frutas, leña, forraje). Al seleccionar las especies, un aspecto importante para lograr una protección adecuada es la densidad del follaje de la cortina, que debe ser uniforme desde el extremo superior hasta la base de la cortina. Una cortina debe además dejar pasar alrededor del 20% del flujo de viento. De no ser así, la cortina sería un obstáculo absoluto para el viento, el cual produciría turbulencias fuertes después de pasar sobre la cortina, provocando daños graves en los cultivos a proteger. Para lograr la mayor área protegida (depende de la altura de los árboles) en el menor tiempo posible buscamos especies para la línea central que tengan un rápido desarrollo y gran porte (> 20m).

Materiales y métodos

Materiales

Materiales utilizados en esta actividad fueron: pala, pico, barreno, baldes, hoz, tijera de poda de mango largo, agua y material genético (Plantines producidos en el mismo vivero de Mollesnejta).

Distancia entre plantas

La plantación se realizó en una hilera con el objetivo de delimitar el área de pastoreo del ganado vacuno, con el que cuenta Mollesnejta, y la distancia entre plantas era de 1 m.

Preparado de hoyos

Preparado de hoyos para el transplante definivo.

Preparado de hoyos para el transplante definivo.

Mollesnejta presenta un suelo con estrato compactado por lo cual se hicieron dos tipos de hoyos, para las especies nativas son de 30 por 30 centímetros, y para los demás fue 50 por 50 centímetros.

Colocado de plantín en el hoyo

Se aseguró que el hoyo fuera llenado con la misma tierra, y dejar que el suelo tenga en lo menos posible piedras que puedan obstaculizar el normal desarrollo de las raíces. El nivel de suelo (tierra) del plantín en la maceta deberá coincidir con el nivel del suelo (tierra), después de rellenar el hoyo. No se debe enterrar sobre la corona (donde el tallo cambiará a la raíz), ni dejar ninguna raíz expuesta.

Riego

Después que el plantín este ya trasplantado en el campo definitivo, se lo rego con un balde de agua (capacidad de 5 litros por planta) con el objetivo de que el plantín tenga suficiente agua, el suelo este húmedo y las raíces puedan fijarse al suelo asegurar que el raigambre con su tierra tenga contacto pleno con el sustrato de tierra en el hoyo de plantación.

Colocado de cobertura o material vegetal

Colocado de cobertura despues del riego.

Colocado de cobertura despues del riego.

Se cubrió cada hoyo con material vegetal existente en el lugar (hojarasca en proceso de descomposición, paja, ramas de chacatea, etc.) con 1 a 3cm de distancia del tallo del plantín para evitar la pudrición y presencia de hongos.

Además el colocado de mantillo y material vegetal cumple función de:

  • Descomposición de material vegetal se convierte en materia orgánica y fuente de nutrientes para los organismos en el suelo que aseguran la fertilidad del mismo en el plantín.
  • Evita la evaporación de suelo (perdida de humedad por acción de sol y del viento).
  • Evita que las malas hiervas que no puedan brotar en esa área por falta de luz.

Especies utilizadas en la práctica

A continuación se dará una pequeña descripción de algunas especies utilizadas en la práctica.

Especies leñosas

Molle, Schinus molleL.(1753).

Molle, Schinus molle.

Molle, Schinus molle.

Descripción

Forma.

Árbol perennifolio, de 4 a 8 m (hasta 15 m) de altura, con un diámetro a la altura del pecho de 25 a 35cm.

Copa / Hojas.

Copa redondeada y abierta, proporcionando sombra moderada. Hojas compuestas, alternas, de 15 a 30 cm de largo, colgantes, con savia lechosa; imparipinnadas de 15 a 41 folíolos, generalmente apareados, de 0.85 a 5 cm de largo, estrechamente lanceolados, color verde amarillento.

Tronco nudoso. Ramas flexibles, colgantes y abiertas, corteza rugosa, fisurada, color marrón oscuro. Madera dura y compacta.

Flor.

Panículas axilares en las hojas terminales, de 10 a 15 cm de largo, flores muy pequeñas y numerosas, de color amarillento, miden 6 mm transversalmente.

Fruto.

Drupas en racimos colgantes, cada fruto de 5 a 9 mm de diámetro, rosados o rojizos, con exocarpo coriáceo, lustroso, seco en la madurez, mesocarpio delgado y resinoso, cada fruto contiene una o dos

Semillas.

Las semillas poseen un embrión bien diferenciado que llena toda la cavidad; la testa y el endospermo son delgados, el mesocarpo forma parte de la unidad de dispersión.

Raíz.

Sistema radical extendido y superficial.

Hábitat

Vegetación Asociada.

  • Eucalipto sp.,
  • Casuarina sp.,
  • Eysenhardtia polystachya,
  • Salix humboldtiana,
  • Prosopis juliflora, Tecoma stans, Piper sp.,
  • Acacia sp.,
  • Caesalpinia sp.

Cultivo

Aspectos del cultivo.

Se aconseja practicar poda de formación en árboles jóvenes y poda sanitaria en adultos. Conviene cortar la corteza en primavera para promover su crecimiento. El riego es importante en las primeras etapas. No requiere fertilización. La siembra debe hacerse en sustratos permeables para que las sustancias inhibitorias de la germinación se lixivien.

Las semillas remojadas por varios días, se siembran en almácigos y luego se trasplantan a envases. Se planta a una distancia mínima de 8 m entre cada árbol, en lugares con suficiente espacio, lejos de construcciones e instalaciones subterráneas. La producción de vivero es aproximadamente de 17,000 plantas por kg de semilla. Se siembran en hileras a 2 cm de distancia, empleando 120 g de semilla por m2

Trasplantar con cepellón. El árbol tolera bien la poda.

Chirimolle, Zanthoxylum coco

Chirimolle, Zanthoxylum coco.

Chirimolle, Zanthoxylum coco.

Decripcion

Árbol de hasta 10 m alt.,con aguijones rectos, cónicos, de 0,6-1,0 cm long.

Hojas con glándulas en la parte distal de cada segmento del raquis; pecíolo de 2,6-4,5 cm long.; folíolos 7-13, membranáceos, lanceolados con ápice agudo, borde aserrado con glándulasen los bordes de los dientes, de 4,0- 6,5 cm. long. x 1,0-1,7 cm lat.

Inflorescencia en racimos terminales o axilares, de 9-13 cm long. Flores imperfectas. Cáliz con 5 sépalos triangulares, de 0,5 mm long.

Pétalos blanquecinos, oblongo-lanceolados, glabros, de 2 mm long. Androceo de la flor estaminada con anteras elípticas iguales o más largas que los filamentos. Gineceo súpero, 2-ovulado, de 2 mm alt., rudimentario en la flor estaminada.

Fruto folículo subgloboso, de 7 mm diám.; semilla negra, brillante, de 5 mm diám.

Desde Bolivia, Jujuy y Salta hasta San Luis. Es común en bosques húmedos y en zonas de transición con el parque chaqueño. En la zona de estudio se la encuentra en filos de cerros y bordes de acequias de comunidades de Fondo de Valle.

Pinus radiata ¨Pinus radiata¨

Pinus radiata ¨Pinus radiata¨

Pinus radiata ¨Pinus radiata¨

Aspectos sobresalientes del árbol:

Árbol que alcanza una altura hasta de 60 m. y más 1.0 m. de diámetro. Tronco cónico, recto, con un sistema radicular potente, con raíces laterales bien desarrolladas y muy extendidas. La corteza externa es de color café y apariencia agrietada. La corteza interna de color crema rosácea, segrega una resina transparente. Presenta acículas en grupos o fascículos de tres. Flores en forma de conos y agrupadas. El fruto es un cono leñoso, grande, parecido a una piña.

Crece en las formaciones vegetales bosque húmedo o muy húmedo montano bajo (bmh-MB) y en plantaciones puras.

Chacatea, Dodonaea viscosa

Es una especie que pertenece a la familia botánica de las Sapindaceaes, Standley (1982) la describe como un arbusto de 1 a 5 m. de alto, con hojas lineares a oblongo-lanceoladas de 4 a 12 cm. de largo, pecioladas o sésiles, pubescen-tes o medianamente glabras, flores amarillentas, fruto trialado; y que tiene varios nombres vulgares como:

Esta planta es nativa de México (CONABIO, 2006).

Tecoma, Tecoma stans

DESCRIPCION

Forma.

Árbol pequeño o arbusto bajo, perennifolio o caducifolio, de 1 a 10 m (hasta 20 m) de altura, con un diámetro a la altura del pecho de hasta 25 cm.

Copa / Hojas.

Hojas compuestas, opuestas e imparipinnadas, 5 a 13 folioladas; los folíolos aserrados y lanceolados, el folíolo terminal de 2.4 a 15 cm de largo.

Corteza.

Corteza dura y acostillada.

Flor(es).

Inflorescencia en racimo terminal o subterminal, con 20 flores aproximadamente, sólo algunas abriendo al mismo tiempo; cáliz corto-cupular, de 4 a 7 mm de largo; corola color amarillo vivo, con 7 líneas rojizas en la garganta, tubular-campanulada, de 3 a 5 cm de largo. Las flores son muy vistosas pero débilmente fragantes.

Fruto(s).

Fruto una cápsula alargada, cilíndrica y dehiscente, café, ahusada hacia los extremos, de 7 a 21 cm de largo por 5 a 7 mm de ancho, la superficie lenticelada; se abre a lo largo para liberar muchas semillas muy finas.

Semilla(s).

Semillas pequeñas, aplanadas y aladas; cuerpo de la semilla de 7 a 9 mm de largo, alas blanco-amarillentas, hialino-membranáceas, agudamente demarcadas del cuerpo de la semilla e incrementan el tamaño en 8 a 10 mm de ancho por 2 a 2.5 cm de largo.

Paraíso, Melia azedarach L.

DESCRIPCION

Posee hojas caducas, al­ternas. pecioladas imparibipinadas. 4-5 yugas, con folíolos opuestos, glabros, ovados, aserrados. Flores violáceas, hermafroditas, pediceladas.

Dispuestas en inflorescencias cimoso-paniculadas. con 5-6 pétalos libres, más largos que el cáliz, oblanceolados. pubescentes en el envés, glabros o casi glabros en el haz (a veces con una faja estrecha, pi­losa en su parte central). Cáliz constituido por 5-6 sépalos, piloso- glanduloso en el envés (entremezclados pelos simples, glandulocos y subestrellados). glabros o casi glabros en el haz. Estambres mona- delfos con los filamentos de color violáceo, soldados entre sí formando un tubo piloso en la parte interior, glabro exteriormente.

El tubo estaminal se prolonga en la parte superior en lacinias bífidas. Anteras glabras o casi glabras, mucronulado- papilosas en el ápice. Pedicelo floral con pelos subestrellados entre­mezclados con algunos pelos simples y glandulosos.

Ovario glabro, subgloboso. 5 lobular. Estigma 4-6 lobulado. Drupa amarilla, elíp­tica de 11-15 mm de largo por 8-12 mm de ancho, con endocarpio leñoso.

La floración se inicia en el mes de septiembre (en Castelar) prolongándose la misma hasta la primera quincena de noviembre.

La dehiscencia de las anteras se produce a través de una sutura lon­gitudinal iniciándose en la parte apical.

Las flores son muy perfumadas. La parte aromática se encuen­tra localizada en el tubo estaminal sin haberse podido precisar si se encuentra en los filamentos o en las anteras.

No obstante poseer flores vistosas, muy perfumadas, llama par­ticularmente la atención que en Castelar el paraíso no sea visitado por las abejas. Únicamente hemos registrado la visita, en escasas ocasiones, de un díptero

La caída del follaje se inicia en esta zona en el mes de mayo y ya en junio se observan los ejemplares totalmente desprovistos de hojas.

La brotación, luego del letargo invernal, ocurre en Castelar en el mes de septiembre. Los frutos se encuentran maduros en el mes de mayo y se mantienen en la planta durante un tiempo prolongado.

Jacaranda ¨Jacaranda mimosifolia/acutifolia¨

Jacaranda ¨Jacaranda mimosifolia/acutifolia¨

Jacaranda ¨Jacaranda mimosifolia/acutifolia¨

Descripción:

Árbol semicaducifolio de 12‐15 m de altura, con la copa ancha y las ramas erguidas. Tronco de corteza fisurada, de color gris oscuro; ramillas lisas, grisáceas, redondeadas, lenticeladas.

Hojas opuestas, pari‐bipinnadas, de 30‐50 cm de longitud, con 10‐20 pares de pinnas subopuestas, de 7‐14 cm de longitud, cada una de las cuales porta 15‐30 pares de folíolos, sésiles, subopuestos, ovado‐oblongos, de 7‐13 x 3‐4 mm, de color verde amarillento, o pubescentes, mucronados, de margen entero, el terminal notablemente acuminado y de mayor tamaño que los restantes, alcanzando 15‐25 mm de largo. Pecíolo de 4‐8 cm de longitud. Inflorescencias en panículas terminales de forma piramidal, de 20‐30 cm de largo, que aparecen antes que las hojas, en mayo‐junio, dándole al árbol un bonito aspecto; a veces algunos ejemplares tienen una segunda floración, aunque más escasa, hacia el mes de septiembre‐octubre. Flores sobre pedicelos de 3‐7 mm, con el cáliz anchamente acampanado, puberulento, con 5 dientes de 1 mm de largo; corola tubular‐acampanada, de color azulvioleta, de unos 3‐5 cm de longitud, con un tubo estrecho y pubescente en la parte inferior y un limbo con 5 lóbulos subiguales, de 6‐10 mm de largo. Estambres 4, inclusos, didínamos, insertos en la parte superior de la parte más delgada del tubo corolino, con filamentos de 8‐12 mm de largo y anteras monotecas por aborto; estaminodio de 2‐2,5 cm de largo, con un mechón de pelos en el ápice, más largo que los estambres. Ovario elipsoide, pubescente, de unos 3 mm de largo; estilo glabro, de 16‐20 mm de longitud; estigma bilobulado. El fruto es una cápsula leñosa, dehiscente, suborbicular, comprimida lateralmente, de 5‐7 cm de diámetro, con los márgenes a veces algo ondulados, permaneciendo bastante tiempo en el árbol. Semillas abundantes de color castaño, comprimidas, de 7‐9 x 6‐7 mm, rodeadas de un ala membranosa transparente. (J.Sánchez ‐Cáceres, 2011)

Especies forrajeras

Tipa, Tipuana tipu

Tipa, Tipuana tipu.

Tipa, Tipuana tipu.

Descripción

Árbol tardíamente caducifolio por un corto período de tiempo, de gran porte, alcanzando 10-25 m de altura en cultivo, con la copa densa, amplia y extendida y con las últimas ramillas péndulas; tronco grueso, de más de 1 m de diámetro, con la corteza de color gris oscuro, gruesa, fisurada o resquebrajada longitudinalmente y más tarde dividida en placas persistentes; al herirla desprende una savia rojiza.

Hojas opuestas o subopuestas, rara vez alternas (juveniles), compuestas, imparipinnadas, con un raquis algo pubérulo y de 10-30 cm de largo incluido el pecíolo, con 4-12 pares de folíolos opuestos o subalternos, de elípticos a elíptico-oblongos, de 2-5 x 1-2 cm, brevemente peciolulados, con la base obtusa o redondeada, el margen entero y el ápice marginado; son de color verde claro, concoloros, glabros en el haz y algo pubérulos y con el nervio central resaltado por el envés; estípulas pequeñas, lineares, caedizas. Inflorescencias en racimos simples, colgantes, axilares y terminales, más cortos que las hojas, con flores zigomorfas, típicamente amariposadas, largamente pediceladas.

Detalle de una hoja

Cáliz turbinado-acampanado, pubérulo, con un tubo de 5-8 mm de largo y 5 dientes cortos y desiguales, dos algo mayores y unidos y 3 menores y triangulares; corola de color amarillo-anaranjado, con el estandarte extendido, de unos 2 x 2,5 cm, emarginado, con los bordes denticulados y ondulados, con una mancha marrón-rojiza en la base; alas desplegadas, de 1,52

cm, con una uña delgada; quilla de 8-10 mm de largo, con una uña delgada. Androceo con 10 estambres glabros, inclusos, con los filamentos de casi 1 cm de largo, los de 9 de los es-tambres soldados en la base formando un tubo y el restante libre; anteras blancas, elípticas. Ovario súpero, unilocular, con varios rudimentos seminales; estilo de 4-5 mm de largo, con estigma pequeño, truncado. Fruto en legumbre estipitada, algo coriácea, indehiscente, monosperma, provista de un ala estriada de 3,5-5 cm de largo y que le confiere aspecto de sámara y una parte basal fértil, ovoide, de 1,5-2 cm de largo, de color castaño más oscuro que el ala. Semillas generalmente 3, oblongas, rojizas, de 5-6 mm de largo.

 

Tagasaste, Chamaecytisus proliferus

Tagasaste, Chamaecytisus proliferus.

Tagasaste, Chamaecytisus proliferus.

El tagasaste pertenece a la familia fabaceae, subfamilia Papilionaceae, especie Chamaecytisus proliferus de origen de las islas canarias. Puede crecer hasta 5 metros de altura. Tiene ramas alternas con hojas trifoliadas con un tallo muy duro y lignificado. Además  tiene tolerancia alta a sequía y es una planta leguminosa de fijación biológica de nitrógeno (FBN) por simbiosis con micorrizas a través de la nodulación de raíz.

Especies frutales

Pacay, Inga feuillei

Pacay, Inga feuillei.

Pacay, Inga feuillei.

Aparentemente el pacae es originario de los Andes y al igual que otros cultivos de esta área fue introducido a las costas de Perú. Fue representado en la cerámica precolombina y sus vainas y semillas han sido encontradas en tumbas que datan de 1.000 aC (NRC 1989).

Los árboles de Inga son usualmente de tamaño mediano de hasta 15 m de altura, aunque especies de tierras bajas pueden alcanzar 40 m. Las hojas son compuestas, paripinnadas con foliolos ovales de color verde oscuro. Muchas especies presentan el raquis alado y una glándula nectarífera entre cada par de foliolos. Las inflorescencias son muy fraganciosas y están dispuestas en cabezuelas, espigas o panículas en el ápice de las ramas. Los frutos son vainas de hasta 2 m de largo, cilíndricas.

Como árboles de sombra en plantaciones de café y cacao, se ha extendido por todos los países intertropicales de América. Al igual que muchas leguminosas, fijan el nitrógeno ayudando a conservar y mejorar la fertilidad del suelo (NRC 1989).

 

 

Nombre y apellido: MARCO ANTONIO GUARACHI CONDORI

E –mail: MARC_GR@hotmail.com

Celular: 79631619- 77488452-71956023

Egresado/ING.AGRONOMICA/UPEA

 

 

 

 

 

Durch meine Augen – ein Rückblick auf die vergangenen Monate

14. Januar 2016 by

Ich komme bei -3 Grad Anfang Oktober in La Paz, der höchstgelegendsten „Hauptstadt“ (ich werde darauf zurückkommen) der Welt, an. Der Schnee überrascht mich komplett, es ist eisig kalt und die offenen Busfenster tun ihr übriges, dass die 8 stündige Busfahrt nach Cochabamba (inzwischen nur noch Cocha) nicht zur angenehmsten Anfangserfahrung in Bolivien wird. Ich wohne zunächst bei einer Bekannten in Montecato, einem sehr ländlichen gelegenen Dorf hinter der Ortschaft Vinto, ca. 20km von Cochabamba. Da die Fahrt ins Büro mit den Kleinbussen ins Büro von AGRECOL allerdings fast 1,5 Stunden dauert und mit bis zu 20 Menschen im Kleinbus und einer für Bolivien untypischen Körpergröße nicht gerade angenehm ist, ziehe ich nach guten 4 Wochen mitten ins Herz von Cochabamba.

Die Stadt

Cocha ist für mich eine sehr besondere Stadt, auch im Vergleich zu allen anderen bolivianischen Städten, die ich bisher kennen gelernt habe. Es ist eine moderne Stadt, eine alternative Stadt, eine Stadt in Bewegung, eine Stadt mit einer kritischen, aufgeklärten Zivilgesellschaft und gleichzeitig sind die Traditionen im öffentlichen Leben nicht wegzudenken. Bankenviertel und Verkehrschaos treffen auf Tanzgruppen, fliegende Händler und unzählige verschiedene Sprachen und Bevölkerungsgruppen, welche an ihrem traditionellen Kleidungsstil erkennbar sind. Bolivien ist mit mehr als 60% indigener Bevölkerung und 37 offiziell anerkannten indigenen Bevölkerungsgruppen das Land in Lateinamerika mit dem höchsten indigenen Bevölkerungsanteil und einer unheimlichen kulturellen Vielfalt. Da Stadt- und Landleben in Cochabamba (im Jahre 2000 übrigens Schauplatz des „Wasserkriegs“ gegen die vom IWF erzwungene Privatisierung der städtischen Wasserversorgung durch den nordamerikanischen Multi Bechtel) scheinbar verschmelzen, sprechen viele Menschen in der Stadt und auch bei der Arbeit auf dem Land komme ich mit meinem Spanisch oft kaum weiter. Ich versuche mich an Quechua, doch die Aussprache ist schwierig, die Dialekte vielseitig und ich verzeichne leider kaum Fortschritte.

Das Land

Seit Bolivien hat sich meine Vorstellung von Landleben extrem verändert. Fährt man von Cocha aus in Richtung Süden, lässt man auf dem Weg die Großstadt, den Verkehr und den Lärm hinter sich und schnell muss man nach größeren Siedlungen suchen. Die Dörfer sind dispers, die einzelnen Häuser befinden sich oft mehrere Stunden Fußweg auseinander. Während meiner Arbeit in der NGO AGRECOL Andes, welche sich der ökologischen Landwirtschaft in den ländlichen Gebieten „um“ Cochabamba verschrieben hat, habe ich die Möglichkeit, diese Dörfer und ihre Bewohner*Innen kennenzulernen.

Die Arbeit

Ich besuche vor allem Workshops und Fortbildungen in ökologischer Landwirtschaft. Dies ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern, deren Situation immer schwieriger wird, nachhaltig zu wirtschaften, sodass auch die zukünftigen Generationen noch Landbau auf diesem Boden betreiben können. Themen sind beispielsweise die Herstellung von Biodünger, Schutzmaßnahmen gegen Bodenerosion oder der Transformationsprozess von konventioneller zu ökologischer Landwirtschaft. Immer mehr haben die Bäuerinnen und Bauern jedoch mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen. In diesem Jahr ist die Situation besonders dramatisch. Durch das Wetterphänomen El Nino kämpft die Region mit extremer Trockenheit oder extremen Starkniederschlägen, was die Ernährungssicherheit für das kommende Jahr extrem beeinträchtigen wird. Außerdem habe ich eng mit zwei Ernährungsberaterinnen zusammen gearbeitet, mit welchen in ein Fortbildungsprogramm zum Thema Ernährungssouveränität und gesunde Ernährung erarbeitet und durchgeführt habe. Die Fortbildungen waren super gut besucht, die Teilnehmenden hoch motiviert und ich überwältigt von der Tatsache, dass einige Tagesmärsche auf sich genommen haben, um an den Fortbildungen teilzunehmen. Die Gruppe hat sich nun organisiert, Vertreter gewählt und eine sogenannte OECOM gegründet (Organización Económica Comunitaria, etwa: Gemeinschaftliche wirtschaftliche Organisation). Ihr Ziel ist es, die von ihnen produzierten Lebensmittel zu transformieren (etwa in Marmelade, Kekse, o.ä.) und einen ökologischen Markt zu gründen, auf welchem sie diese verkaufen können. Diese Prozesse unterstützt AGRECOL auf administrativer Ebene. Beispielsweise gibt es Mitarbeiter*Innen, die sich um die staatliche Anerkennung der Bio-Produkte kümmern, sodass diese auf den Ecoferias (Ökomärkten) verkauft werden dürfen, die in den vergangenen Jahren in verschiedenen Städten in Bolivien etabliert wurden und eine sichere Einkommensquelle für die Bäuerinnen und Bauern darstellen, ohne, dass sie ihr Land verlassen und ihre Traditionen aufgeben müssen. Die meiste Zeit verbringe ich allerdings im Büro in Cochabamba und erarbeite einen Methodenkoffer mit verschiedenen Bildungsmaterialien und Methoden, welche für die Fortbildungen auf dem Land angewandt werden sollen. Außerdem gibt es immer wieder Messen, Planungstreffen oder Veranstaltungen wie z.B. die Klimademo vor COP21, die ich mit meinen Kolleg*Innen besuche.

Pachamama und das „gute Leben“

Ich wäre gerne in der Lage, über diese Themen tiefgründig und neutral zu berichten, denke aber, dass diese Rede von Evo Morales auf der UNO-Vollversammlung ganz gut zum Ausdruck bringt, was ich nicht in Worten beschreiben kann. Nämlich die tiefgreifende Überzeugung, dass Pachamama (die Mutter Erde), das höchste Gut ist, was es zu beschützen gilt. Sumak kawsay (quechua), suma quamana (aymara), buen vivir oder das vivir bien sind Lebenskonzepte, die aus den andinen Gebieten Lateinamerikas (Ecuador und Bolivien) stammen und als Reaktion auf die westliche, kapitalistische und extraktivistische Lebensweise zu verstehen sind. Die Weltanschauung basiert auf einer materiellen, sozialen und spirituellen Zufriedenheit für alle Mitglieder der Gemeinschaft, jedoch nicht auf Kosten anderer Mitglieder und nicht auf Kosten der natürlichen Lebensgrundlagen. Unter Morales (Bolivien) und Acosta (Ecuador) fand diese Weltanschauung auf politischer Ebene Einzug in die Verfassungen der beiden Länder. Ich denke, durch die Rede Morales wird das Konzept etwas klarer.

Euch, liebe Schwestern und Brüder, möchte ich sagen, dass wir im „Vivir bien“ solidarisch und uns gegenseitig ergänzend leben, und zwar nicht nur solidarisch unter den Menschen, sondern wir leben auch in Harmonie mit der Mutter Erde.

Für uns soziale Bewegungen, insbesondere die Indigenen Bewegung, geht es um die Mutter Erde.

Wir sind davon überzeugt, dass der Mensch nicht ohne die Mutter Erde überleben kann, aber die Mutter Erde kann besser ohne den Menschen existieren.

Sicherlich werden das viele nicht einsehen, aber ich möchte euch auch sagen, dass bei dieser Lebensweise die grundsätzliche Daseinsvorsorge kein Privatgeschäft sein darf. Das ist unsere große Erfahrung. In Bolivien waren die grundsätzlichen Dienstleistungen der Daseinsvorsorge auch privatisiert, das Wasser war privatisiert, die Energieversorgung war privatisiert, der elektrische Strom war privatisiert, das Fernmeldewesen war privatisiert, aber per Verfassung haben wir entschieden, dass die Basisdienstleistungen ein Menschenrecht sind und niemals ein Privatgeschäft sein dürfen, denn wir sagen, dass das Wasser Leben bedeutet.

Aber ich möchte euch auch sagen, dass wir bei dieser Art des „Vivir bien“ davon überzeugt sind, dass die natürlichen Ressourcen niemals Ausländern oder den transnationalen Konzernen gehören dürfen. […]  Stellen Sie sich vor, wie viel Geld man uns in Bolivien mit dem neoliberalen Modell unter imperialer Herrschaft geraubt hat. Von 300 Millionen im Jahre 2005 auf 5,6 Milliarden Dollar für ein Land mit zehn Millionen Einwohnern – das sind ganz wichtige ökonomische Mittel für die wirtschaftliche Befreiung.

Deshalb sind wir davon überzeugt, dass die natürlichen Ressourcen den Völkern gehören müssen und unter Verwaltung des Staates stehen sollten, das ist unsere Erfahrung, auf diese Art und Weise haben wir uns ökonomisch befreit. Deshalb möchte ich euch, liebe Schwestern und Brüder, sagen, dass wir nicht an den Kapitalismus glauben.

Weshalb die Interventionen in anderen Ländern? Um sich der natürlichen Ressourcen zu bemächtigen und um danach das Kapital weiterhin in wenigen Händen anzuhäufen.

Zweitens möchte ich euch in diesem Moment sagen, dass wir eine ungeheure Verantwortung haben, und zwar hinsichtlich des Themas Umwelt im Dezember dieses Jahres in Paris, in Frankreich.

Es wäre wichtig, dass wir Präsidenten dort Vorschläge unserer Völker vorlegten, zumindest ist das meine Auffassung, meine Schwestern und Brüder in Bolivien zu befragen, eine Politik, Programme und Projekte voranzubringen, um die Mutter Erde, oder wie im Westen gesagt wird, den Planeten Erde, zu kurieren und zu heilen.

Wenn wir uns dieser Verantwortung, die Mutter Erde zu retten, nicht stellen, sind wir verantwortlich für das Schicksal der zukünftigen Generationen.“

Auszug aus der Rede des Präsidenten des Plurinationalen Staates Bolivien, Evo Morales, auf der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 28. September 2015

4.11.2015  https://amerika21.de/print/136062 2/4

 

Evo Morales– „Soziale Bewegungen sind keine Terroristen“

Ich gebe zu, ich verfolge kaum die deutschen Nachrichten und wenn, dann suche ich vergeblich nach Nachrichten über Lateinamerika. Vor einigen Wochen gab es einen kleinen Bericht über Costa Rica in der Stuttgarter Zeitung. Er handelte von einem sprechenden Papageien, der eine Familie vor einem Feuer gewarnt und somit ihr Leben gerettet hat. Nicht, dass es nicht wichtig wäre, dass diese Familie dem Brand überlebt hat; dennoch. Ernsthaft?

2015 besucht Evo Morales, der Präsident des seit ihm offiziellen Plurinationalen Staates Boliviens und Symbolfigur der Linken in Lateinamerika Deutschland. Die deutsche Presse interessiert dies kaum. Dabei können wir so viel von dieser spannenden Politik, die ich, und das möchte ich betonen, ganz und gar nicht kritiklos hinnehme, lernen. Vom Volk, welches sich strikt in Befürworter*Innen und Gegner*Innen seiner Politik teilt, wird der erste indigene Präsident Lateinamerikas nur bei seinem Vornamen „Evo“ genannt. Nach langer Zeit der Unterdrückung, nicht nur der indigenen Bevölkerung, wird er nach seinem Wahlsieg 2006 Hoffnungsträger der Linken eines ganzen Kontinents. Er wehrt sich erfolgreich gegen Einflüsse von Weltbank, IWF und WTO, gegen die von den USA diktierte Privatisierung des Wassers, bekämpft die Armut in vielen Teilen des Landes, führt verschiedene Sozialprogramme durch und besteuert die Reichen. Mit dem Konzept des „plurinationalen Staates“ sollte verschiedenen Bevölkerungsgruppen das Ausleben ihrer Kultur ermöglicht werden. Da passt es kaum ins Bild, dass der scheinbar so antikapitalistische und antineoliberalistische Präsident bei seiner Deutschlandreise im November 2015 mit großen deutschen Firmen Verträge abschließt, um den Bergbau in Bolivien voranzutreiben und Lithium in der einzigartigen Salzwüste von Uyuni zu fördern. Diese zunehmend extraktivistische Politik bringt in Bolivien indessen zahlreiche indigene Gruppierungen und Organisationen auf die Barrikaden, die ihre Gemeinden und Lebensräume bedroht sehen. Das Versprechen des Präsidenten, die andine Lebensweise der verschiedenen indigenen Völker zu respektieren, im Einklang mit der Natur, dürfte für die viele Bolivianer*Innen inzwischen verblasst sein.

Unterwegs

Zum Abschluss möchte ich euch noch einen kleinen Eindruck von meiner Reisewoche durch Bolivien geben, zu welcher ich im Dezember 2015 die Möglichkeit hatte. Zunächst fahre ich von Cochabamba nach Sucre – und nun komme ich auf das die bolivianische Bevölkerung ebenfalls spaltende Hauptstadtthema zurück. Sucre ist die konstitutionelle Hauptstadt von Bolivien und Sitz des obersten Gerichtshofs des Landes. Die junge Stadt, die sehr von universitären Leben beeinflusst zu sein scheint, hat viele Namen. Gegründet als Ciudad de la Plata (Stadt des Silbers), ist sie seit 1839 nach dem revolutionären Führer Antonio José de Sucre benannt. La Plata profitiert während der Kolonialzeit wirtschaftlich von seiner Nähe zu Potosí und fungiert als kulturelles, administratives und religiöses Zentrum. Potosí ist das nächste Ziel auf meiner kleinen Reise, genauer gesagt die Silbermine „Cerro Rico“, welche in der Geschichte des Landes, des Kontinents und auch für Europa während der Kolonialzeit von großer Bedeutung ist. Der Berg und seine Schätze machen Potosí, mit fast 4100 Metern über dem Meeresspiegel eine der höchstgelegenen Städte der Welt, zur wertvollsten Beute der spanischen Eroberer. Unter unvorstellbaren Bedingungen wurden in diesem Berg die natürlichen Ressourcen für den europäischen Reichtum ausgebeutet. Der Berg ist eine bleibende Erinnerung an ihre finstere Vergangenheit. Heute gibt es rund 11.000 Bergarbeiter, knapp tausend davon sind Kinder, manche nicht älter als zwölf Jahre. Mit durchschnittlich 50 Jahren sterben die Arbeiter an einer Staublunge. Die Arbeitsbedingungen und die Abbaumethoden haben sich kaum verändert, seit im Jahr 1545 Silber im Cerro Rico entdeckt wurde. Die Bergarbeiter bauen jetzt andere Rohstoffe ab: Zinn, Kupfer, Zink und Blei. Der größte Teil der Silbervorräte war bereits Ende des 19. Jahrhunderts ausgebeutet. Ich habe eine Tour ins Innere des Stollens gemacht. Ich habe lange überlegt, ob ich eine solche Tour mitmachen soll. Der Geruch und die giftigen Dämpfe sind kaum aushaltbar, die Luft dünn, die Gänge eng und ich kein Fan von „Armutstourismus“. Ich wollte die Realität im Inneren des so bekannten Silberberges dennoch sehen und schließe mich einer der Touristentouren an. Wir bringen Cocablätter und puren Alkohol, um sie dem „Tio“, dem Beschützer der Mine zu opfern, bevor es ins Innere des Stollens geht. Inszenierung? Für uns ja, für die Bergarbeiter jedoch der einzige Schutz, welchen sie im Inneren des ausgehöhlten Bergs erwarten können.

Und stört es die Bergarbeiter, angeschaut zu werden wie Tiere im Zoo?, „Nein“, sagt Don Leonardo, der seit 20 Jahren in den Minen arbeitet, und nimmt sich eine Handvoll Kokablätter. „Es freut mich, dass sie unsere Realität sehen“, fügt Don Mario hinzu. Er meißelt gerade ein Loch in die Wand, um ein Zinnflöz aufzusprengen. „Es ist kein gewöhnlicher Trip in ein Museum.“

Der letzte Stopp meiner kleinen Reise war die Salzwüste Uyuni, einen der atemberaubendsten Orte, die ich bisher gesehen habe und ein Reichtum von unschätzbarem Wert, welcher vielleicht bald für den Lithiumabbau geopfert werden wird.

Vielen Dank für Euer Interesse.