Archive for März 2010

was ich mache?

22. März 2010

Hier mal kurz meine Aufgaben (oder besser: was ich mache) als Praktikantin bei ENDA Pronat:

Die ersten drei Wochen war ich in Dakar, im Büro von ENDA Pronat. Ich konnte einiges über Ideen, Ziele, verschiedene Themen und Projekte, Umsetzung, Finanzierung und Partner der Organisation herausfinden und außerdem die Mitarbeiter und ihre Arbeitsbereiche kennen lernen.

Jetzt arbeite ich oft auf dem Feld mit. Meine Aufgabe ist dabei, bei dem ganzen „suivi“, d.h. Messungen, Beobachtungen, Dokumentation, Aufarbeiten und verbreiten der Erfahrungen, so dass sie für andere Nutzbar sind, zu helfen. Das heist konkret, aufs Feld gehen, schauen und (beim Unkraut jäten oder bei der obligatorischen Teepause) fragen, was läuft, was es für Probleme oder Erfolge gibt,  Messungen machen, Daten über das Projekt zusammen suchen, mit den betreffenden Bauern reden, Berichte schreiben, mit ENDA Pronat telefoniern, an Besprechungstreffen teilnehmen, nach Dakar fahren und Dokumente ausdrucken… Hin und wieder gehe ich mit auf die Felder von anderen Bauern im Dorf, die mich immer sehr energisch dazu einladen.

Generell ist es mir sehr freigestellt, wann und was ich tue. Für ENDA Pronat kann ich vor allem dadurch eine Hilfe sein, dass ich dauerhaft auf dem Dorf vor Ort bin und berichten kann, was dort läuft. Die Distanz macht die Zusammenarbeit zwischen dem Bauernverein und ENDA Pronat oft schwierig.

Außerdem reise ich viel herum und besuche andere Bauern, Imker und Organisationen/Projekte. (siehe Bilder) Dabei schaue ich mir u.a. verschiedene Töpfchenbewässerungs-Systeme an. Zur Zeit tun sich mir immer mehr interessante Kontakte auf, die ich gerne noch besuchen würde…

 

Auf meinem Praktikumsfeld:

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Aus dem Alltagsleben – Wohnungssuche

19. März 2010

Von der „Dienstreise“ zurück, musste ich mich dann auf Zimmersuche machen. Inzwischen konnte ich bei Freunden, die ich über das Internet kennen gelernt hatte, unterkommen. Viel Privatsphäre hatte ich im Wohnzimmer jedoch nicht. Aber nett wars trotzdem, v.a. wenn man Gesellschaft hat, wenn man aus der Arbeit heim kommt. Allzu viele Bekanntschaften hatte ich in den ersten Woche

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Wie alles begann….

19. März 2010

Anfang September in Cochabamba angekommen, gings in der ersten Arbeitswoche auch schon auf „Dienstreise“. Sowohl in Colomi als auch in Norden von Potosí besuchten wir Bio-Bauern und solche auf dem Weg dorthin. In Colomi durfte ich exotische Früchte wie Tomate de arbol, Dumbo (siehe Foto) oder die Wurzel „Yacón“ (siehe Foto) kennen lernen. Wir wurden von den Leuten sehr gastfreundlich aufgenommen und lecker bekocht.

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Das Projekt

9. März 2010

Bei einem der Bauern des Vereins FAPD wird jetzt ein Windrad mit Drehstrommotor zum Betrieb einer Pumpe, die wiederum eine Tröpfchenbewässerungsanlage versorgt, ausprobiert.

Die konkrete Planung und Umsetzung dieses Projekts begann im April 2009. Die zusammenarbeitenden Akteure sind ENDA Pronat, der Bauernverein FAPD (Féderation des Agropasteurs de Diender) sowie die Techniker von „EolSénégal“ am „Centre International de Formation et de Recherche en Énergie Solaire“ (CIFRES) an der Uni Dakar.

Dez. 09: Das Windrad wird aufgebaut

Das Experiment befindet sich auf einem Feld in Keur Abdou Ndoye, einem Dorf 60 Km nord-östlich von Dakar. Am 9. November 2009 wurde das Windrad aufgestellt und eine Woche darauf die Tröpfchen-Bewässerung installiert. Seit dem werden dort vor allem Rettiche und Karotten angebaut, außerdem Mais und Maniok als Windschutz, Tomaten und einige andere Gemüse auf kleiner Fläche.

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Praktikum bei ENDA Pronat im Senegal

9. März 2010

so jetzt alles von Vorne…

Reise in den Senegal mit einem alten Mercedes 190

Reise in den Senegal mit einem alten Mercedes 190

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