Wie alles begann….

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Anfang September in Cochabamba angekommen, gings in der ersten Arbeitswoche auch schon auf „Dienstreise“. Sowohl in Colomi als auch in Norden von Potosí besuchten wir Bio-Bauern und solche auf dem Weg dorthin. In Colomi durfte ich exotische Früchte wie Tomate de arbol, Dumbo (siehe Foto) oder die Wurzel „Yacón“ (siehe Foto) kennen lernen. Wir wurden von den Leuten sehr gastfreundlich aufgenommen und lecker bekocht.

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Danach gings dann für 3 Tage in den Norden von Potosí. Hier ein paar Eindrücke von Llallagua, wo wir die erste Nacht verbrachten:

Am nächsten Tag gings zeitig in der Früh auf in die „Pampa“ um unsre „Projektbauern“ zu besuchen und sie zu biologischer Landwirtschaft zu animieren. Alex, unsrem Chauffeur, sei Dank, dass wir die Fahrt auf den holprigen Wegen gut überstanden haben.

Auf über 4000 m fällt das Gehen dann auch schon etwas schwer. Aber nach einem ca. 40 minütigen Marsch hatten wir dann unsere erste Ziel-Community erreicht.

Die Bauern kultivieren ca. 70 verschiedene Kartoffelsorten. Hier eine kleine Auswahl:

Die Reunión fand dann, gemeinsam mit dem Facilitator, im „Komposthaufen“ statt:

Die Bauern freuten sich außerdem über das mitgebrachte Coca.

Auf der Weiterfahrt konnten wir dann auch die außergewöhnliche Landschaft genießen:

Die Nacht verbrachten wir dann auf einem Matratzenlager in einer anderen „Station“, wo uns ein weiterer „Facilitator“ erwartet hatte. Mit Té con Té (Cocatee mit Singani, ein alkoholisches Getränk) haben wir uns warm gehalten…

Am nächsten Tag gings dann zeitgleich mit den Llamas auf den Weg zu den nächsten Bauern, die zum Teil einen 2 stündigen Marsch hinter sich hatten, um zum Treffpunkt zu gelangen.

Auf dem Weg trifft man so die Landbevölkerung…

Nachdem wir auf der Weiterfahrt ca. 2 Stunden festgesteckt sind und uns die Zeit mit Steine schleppen vertrieben haben, sind wir letztlich spät Abends doch wieder gut in Llallagua angekommen…

Um am Vormittag darauf die Eco Feria zu besuchen und nochmals kurz durch die Straßen von Llallagua zu spazieren:

Eine Antwort to “Wie alles begann….”

  1. Matthias Says:

    Liebe Christine,
    sehr schöne Bilder und Erlebnisberichte von deiner Arbeit bei AGRECOL-Andes ! Das vermittelt einen guten Eindruck von Land, Landwirtschaft und Lebensbedingungen der Menschen in der Gegend.
    Weiter so und bis bald,
    Matthias

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