Archive for Januar 2013

Das Leben und die Arbeit in den Gemeinschaften

24. Januar 2013

Wenn ich nun allein fuer meisst 2 Tage in die Gemeinschaften (die juengsten sind 15 Jahre alt, andere vielleicht 100 aber meisst juenger) fahre um mit den Frauen der Chiquitania (die leider kein chiquitano mehr sprechen, die Grosseltern noch) zu arbeiten bekomme ich sehr gute Eindruecke ueber das LebeSAM_0996n und die Unterschiede von Ort zu Ort. Mal schlafe ich auf einer Matratze aus dem Sportunterricht in der Schule, in einer anderen Comunidad hat eine Frau aus der Gruppe ein grosses Haus und viel Platz und leerstehende Betten da die Kinder vielleicht schon das Haus verlassen haben. Meisst wohnt eine Familie mit bis zu 8 oder mehr Kindern in einem Haus was aus einem Raum besteht. Einige Meter weiter ist das Kuechenhaeuschen, in dem sich eine Kochnische mit einem Regal befindet, manchmal noch ein Tisch. Und noch einige Meter weiter befindet sich das Klohaeuschen, einige Meter tief wurde ein Loch gegraben und darueber Bretter gelegt und mitLehm befestigt, darum einige Laken oder aufgeschnittene Saecke als Blickschutz. Auf dem Grundstueck laufen Schweine, Enten, Huehner, Katzen und Hunde umher. Die Maenner gehen meisst morgens aufs Feld (Chaco, Chakra) um zu planzen, Unkraut zu beseitigen, zu ernten und kommen eher abends als mittags zurueck. (more…)

Die Zeit verfliegt

9. Januar 2013

Die Zeit verfliegt und schon geht mein Praktikum zu Ende. Ich blicke auf fünfeinhalb spannende Monate Arbeit bei AGRECOL Andes Bolivia zurück. Eine Zeit in der ich viel gelernt, gesehen und erlebt habe. Eine Zeit, die unglaublich schnell verging, eine Zeit die voll gepackt mit Arbeit und anderen Erlebnissen war. Und auf jeden Fall eine Zeit und eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Jetzt steht noch eine Auswertung hier vor Ort, später eine Auswertung in Deutschland an, ein Praktikumsbericht für die Uni und dann ist mein Praktikumssemester auch schon vorbei.

Vielleicht lässt sich sogar noch ein Bachelorthema aus meinem Praktikum erarbeiten, jedoch hjängt dies vor allem von den Professoren in Deutschland ab.