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Tout passe…

23. März 2017

Letzthin, als ich auf der Rückkehr ins Dorf Séssène in einem der „car rapide“ (bunt bemalte Kleinbusse, übrigens alles andere als schnell unterwegs) sass,  meinte mein Sitznachbar im Gespräch, was mich denn in diese staubige Gegend verschlagen hätte und nach meinen Erklärungen führte er fort, man müsse wohl schon sehr viel Sinn in seiner Arbeit sehen, um dafür in diesen eher abgelegenen Orten unterwegs zu sein. Die Aussage hat mich, gerade jetzt wo sich mein Praktikum bei AGRECOL Afrique (AA) zu Ende neigt, sehr nachdenklich gemacht. Es gibt immer wieder Momente, wo ich das Gefühl habe, mich sinnvoll einbringen zu können und andere, wo mich teils aufgrund sprachlicher und kultureller Barrieren (zu sehr) in die Beobachterrolle gewiesen fühle.

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