Wiedermal Zeit um Abschied zu nehmen

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Und schon wieder bin ich am Ende einer Etappe. Die Zeit in Cochabamba verging sehr schnell, liegt wahrscheinlich daran, dass ich es hier sehr genoss und immer noch tu: Tolle Menschen und schönes Wetter jeden Tag machen mir das Leben leicht.

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Agroforst mit Apfelbaum Schwerpunkt in Arani

Ich habe jetzt seit längerem keinen Eintrag mehr verfasst, weil ich meine Leser mit einer Abschlussarbeit überraschen wollte. Kurze Erklärung wieso: Die Koordination mit meinem Mitarbeiter ist nicht gerade die Beste und es gab oftmals Tage an denen ich ihn nicht erreichen konnte. Ich wollte die Zeit hier aber ausnützen und so viel wie möglich lernen. Daher sprach ich im Vorfeld schon mit einer Professorin (Xiomara-Fernanda QUIÑONEZ-RUIZ) auf meiner Uni (BOKU) wegen der möglichen Absolvierung der Bachelorarbeit im Zuge des Agroforst Projektes. Sie war sehr begeistert und war somit eine großartige Hilfe beim Verfassen der Arbeit über den ganzen Zeitraum.

Ich sprach dann auch mit Ruben Maldonado, dem Direktor der Stiftung Agrecol Andes, ob das mit der Bachelorarbeit in Ordnung geht. Glücklicherweise war er begeistert, vor allem weil es noch kaum Arbeiten bezüglich Agroforst in Cochabamba gibt. Nun gut, ich fing also an eine Feldforschung zu machen. Dachte nicht, dass es so viel Arbeit ist. Vor allem die Interviews kosteten mich sehr viel Nerven und Zeit! Dennoch war ich sehr motiviert und schlussendlich bin ich auch auf den Geschmack gekommen diesen Arbeitsbereich weiterhin zu verfolgen. Hier für alle Interessierten die Endversion der Arbeit (es kann sein, dass ich es noch etwas ändere (nicht inhaltlich) um es den Uni-Anforderungen anzupassen, würde diese Version dann aber auch hochladen): “Substitute traditional agriculture in the central valley of Bolivia: the adaptation of agroforestry”.

 

Abstract:

The accumulation of humans, especially in cities and within the need of food security poses innovative forms of agriculture. Extensive cultivation of monocultures in already vulnerable valleys causes only a short-term solution. According to agroforestry the cultivation form aspires welfare among farmers and consumers in long-term. Thus, this thesis consists of two case studies according to the following research question: How are small-scale farmers learning collectively agroforestry in the central valley of Bolivia? I collected data from semi-structured interviews, document analysis and participant observation during July till November 2017. According to the case study protocol I ensure the logical structure of this paper. Using the International Analysis and Development (IAD) Framework by Elinor Ostrom I will show the various factors of learning collectively agroforestry or not. Aim of this thesis is to deepen the knowledge about agroforestry in Cochabamba and its adaptation through learning.

Keywords: agroforestry, Bolivia, collective action, institutional analysis, learning.

link zu der vollständigen Arbeit:

Substitute traditional agriculture in the central valley of Bolivia_the adaptation of agroforestry 

Vielen Dank für die Möglichkeit hier in Cochabamba gearbeitet & so viel gelernt zu haben. Wir sehen uns dann in Österreich oder Deutschland Ende Februar.

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Eine Antwort to “Wiedermal Zeit um Abschied zu nehmen”

  1. Matthias Görgen Says:

    Na dann war das ja ein erfolgreiches Praktikum bei Agrecol-Andes ! Komm gut wieder heim und habe noch interessante Tage in Südamerika. Herzliche Grüße von Matthias

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