Archive for the ‘Bolivien’ Category

Una nueva voluntaria en la oficina: cómo se trabaja en Agrecol

26. März 2015

Bolivia

(English version)

“¡Buenos días! Soy Alicia, la nueva pasante española”.

Con un apretón de manos, me presento a Rubén Maldonado, director de Agrecol Andes en Cochabamba (Bolivia), el cual ya me esperaba desde hacía meses. Muy amablemente se ofrece a darme una visita guiada por la institución.

Vamos recorriendo los dos pisos de oficinas donde trabajan, con suave música de fondo, aquellos que no les toca salir a pie de campo. Unos revisan las cuentas, otros están pendientes de plazos de entrega de artículos, otros redactan informes o preparan talleres. Pasarán  días, incluso semanas hasta que consiga ver a todos ellos, ya que el foco de trabajo está más bien fuera de la oficina.

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IMPORTANCIA DE LAS ESPECIES NATIVAS EN LA RECUPERACIÓN DE SUELOS DEGRADADOS

22. November 2014

EXPERIENCIAS EN MOLLESNEJTA

(Valle semiárido de Cochabamba, 2,850 m.s.n.m.)

Mollesnejta empezó con la recuperación de suelos hace 14 años, que anteriormente eran totalmente degradados, erosionados y compactados por el sobre pastoreo.

Andes

Andes

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Die letzte Zeit und Heilpflanzengarten mit traditionellen Medizinerinnen

19. März 2013

Nun sind meine letzten 2 Wochen nach 5 Monaten in San Ignacio angebrochen. Ich gebe meine letzten Workshops, mache noch einige qualitative Interviews und dann geht es schon wieder nach Deutschland. Unvorstellbar. Wie die Zeit vergeht. Ich habe sehr viel neues und spannendes kennengelernt, lust mich weiter mit der Materie hier zu beschaeftigen aber vielleicht ein andermal. Auch wenn ich seit den letzten 2 monaten erst das Gefuehl hab richtig anzufangen, (more…)

Das Leben und die Arbeit in den Gemeinschaften

24. Januar 2013

Wenn ich nun allein fuer meisst 2 Tage in die Gemeinschaften (die juengsten sind 15 Jahre alt, andere vielleicht 100 aber meisst juenger) fahre um mit den Frauen der Chiquitania (die leider kein chiquitano mehr sprechen, die Grosseltern noch) zu arbeiten bekomme ich sehr gute Eindruecke ueber das LebeSAM_0996n und die Unterschiede von Ort zu Ort. Mal schlafe ich auf einer Matratze aus dem Sportunterricht in der Schule, in einer anderen Comunidad hat eine Frau aus der Gruppe ein grosses Haus und viel Platz und leerstehende Betten da die Kinder vielleicht schon das Haus verlassen haben. Meisst wohnt eine Familie mit bis zu 8 oder mehr Kindern in einem Haus was aus einem Raum besteht. Einige Meter weiter ist das Kuechenhaeuschen, in dem sich eine Kochnische mit einem Regal befindet, manchmal noch ein Tisch. Und noch einige Meter weiter befindet sich das Klohaeuschen, einige Meter tief wurde ein Loch gegraben und darueber Bretter gelegt und mitLehm befestigt, darum einige Laken oder aufgeschnittene Saecke als Blickschutz. Auf dem Grundstueck laufen Schweine, Enten, Huehner, Katzen und Hunde umher. Die Maenner gehen meisst morgens aufs Feld (Chaco, Chakra) um zu planzen, Unkraut zu beseitigen, zu ernten und kommen eher abends als mittags zurueck. (more…)

EcoClima

20. November 2012

Seit mitte September arbeite ich nun im Programm EcoClima im Departamento Santa Cruz. Dieses Programm hat sich zum Ziel gesetzt die  Naehrstoffzusammensetztung in der Ernaehrung zu verbessern, die Anbauflaechen von Monokulturen zu diversiviziertem Anbau umzustellen und ein oekologisches Bewussstein unter der Landbevoelkerung zu schaffen. Damit verbunden eine Minderung der Erkrankungen. Um dieses Ziel zu erlangen werden unter anderem in den Communidades (Gemeinschaften) mit Gruppen von 4 bis 10 Frauen Gaerten angelegt. Die Materialien wie Schubkarren, Regenwuermer, Saatgut, Plastiknetze, Giesskannen und was mensch sonst noch so fuer die Gartenarbeit benoetigt werden den Frauen zur Vefuegung gestellt. Weiterhin werden teilweise Wasserauffangbecken konstruiert, da durch den Klimawandel die Regenzeit viel spaeter anfaengt und es auch weniger regnet. In vielen Gemeinschaften muessen die Frauen einige Kilometer taeglich zuruecklegen um Wasser zu holen oder Waesche zu waschen. Zu Beginn war ich damit beschaeftigt die Papiere fuer mein Jahresvisum zu bekommen. Das beinhaltete vielfaches Besuchen von Interpol und der FelCC und auch der Migrationsbehoerde bis ich schliesslich meinen Auslaenderausweis beantragen konnte und den Stempel im Pass hatte. Im Oktober wurde ich dann im Forschungsinstitut der Universitaet Autonoma Gabriel Moreno in Santa Cruz de la Sierra weitergebildet, wie alle die auf dem Land mit den Frauen arbeiten im Bereich Gemuesegarten. In diesem Institut lernte ich die Regenwurmvermehrung was auch die Herstellung von Humus und einem fluessigen Blattduenger beinhaltet. Zudem die Technik der Beetherstellung nach einer Form der Permakultur, Biointensiv oder wortwoertlich uebersetzt “Doppelbett” (von doble cama), ein bisschen ueber die Fruchtfolge und schliesslich ueber biologische Schaedlingsbekaempfungsmethoden. Seit November bin ich nun in San Ignacio und besuche mit dem Technikteam die Gemeinschaften  und wir versuchen die Frauen in Themen wie Fruchtfolge und Schaedlingsbekaempung zur Seite zu stehen.

da sich leider mein computer verabschiedet hat werde ich diesen Artikel einen anderen Tag fertigstellen und Fotos hinzufuegen

wer noch mehr lesen will ueber meine Zeit hier in Bolivien kann das auch gerne auf bolilea.de tun

 

Selbstverstaendlichkeiten?

20. November 2012

Es gibt so viele Dinge, die fuer uns selbstverstaendlich sind,die wir als gegeben nehmen, und dennoch sind sie es nicht ueberall auf der Welt.

Da sitzt man beisammen und plant ein Seminar, bei dem es auch um die aktive Teilnahme aller Teilnehmer geht. Karteikarten beschriften mit Ideen und Vorschlaegen fuer die Planung fuers naechste Jahr…und dann kommt ploetzlich die Frage auf, kann denn jeder schreiben? Nein, es gibt hier, besonders unter den Menschen, die vom Land kommen und mit denen wir intensiv arbeiten, viele Analfabeten.
Wir planen eine Runde Feedback mit den Teilnehmern zu machen. Aber sprechen auch alle Spanisch? Die meisten verstehen Spanisch, aber es gibt viele Menschen, die Quechua als Muttersprache haben und die kaum Spanisch sprechen. Alles auf Quechua? Das ist auch keine Alternative, da meine Kollegen kein Quechua sprechen. Also muss uebersetzt werden.

Letzte Woche sind wir wieder in die Randbezirke von Cochabamba gefahren, um zu sehen, wie die Gemuesegaerten aussehen. Da wir in mehreren Bezirken taetig sind, gibt es ganz unterschiedliche Ergebnisse. Leider mussten wir feststellen, dass in einem Bezirk alle Pflanzen eingegangen waren. Es gab fast eine Woche lang kein Wasser vor Ort und geregnet hatte es auch nicht, also ist alles „verdurstet“. Woher soll man an solchen Orten auch Wasser beschaffen, gekocht wurde mit Wasser aus Flaschen, die muehsam aus dem Tante-Emma-Laden um die Ecke nach Hause geschleppt wurden.

Arbeiten im Projekt ECOFeria

25. Oktober 2012

Nach zwei Jahren bin ich nun wieder in Cochabamba. Diesmal jedoch nicht als Freiwillige und auch nicht zu Besuch, sondern um das Pflichtpraktikum im Rahmen meines Business Administration Studiums  bei der Fundación AGRECOL Andes zu absolvieren.

Meine Arbeit:
Innerhalb von AGRECOL Andes gibt es ganz unterschiedliche Projekte, die sich zum Beispiel mit dem Thema Klimawandel, Erhaltung der Böden in Cochabamba und Bolivien, und politische Aufklärung auf dem Land im Bereich Rechte in der Landwirtschaft auseinandersetzen. In meinem Projekt arbeiten wir im Bereich ökologische Landwirtschaft, gesunde Ernährung und Nahrungsknappheit arbeiten. (more…)

Dateien zum Herunterladen

7. Juni 2011

Für interessierte stehen an dieser Stelle einige Dateien von mir zum Download bereit:

1. Präsentation zur Berichterstattung beim AGRECOL e.V. Treffen in Kehl am 5. Juni 2011:

Präsentation_AGRECOL Ev_Kehl_neu

2. Praktikumsbericht, den ich als Leistungsnachweis für mein Studium verfasst habe:

Praktikumsbericht_AGRECOLAndes

3. Leitfaden zur partizipativen Dokumentation, den ich im Rahmen des Praktikums verfasst habe (Spanisch):

Documento_MDP_09.02.11

Und schon vorbei – eine reiche Erfahrung

24. Februar 2011

Hier sitze ich nun zum letzten Mal  in dem gemütlichen Bürosessel und schaue über die Dächer der Stadt auf die Bergkulisse des „Tunari“ im Norden von Cochabamba.

 

Blick aus den Bergen auf Cochabamba

Das Praktikum ist zu Ende und die vielen Eindrücke, Erlebnisse und Gespräche formen sich zu einem Bild, dass ein anfängliches Verständnis für dieses vielfältige, undurchsichtige und besondere Land und seine Menschen ergibt.

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Dokumentieren in der Praxis

17. Januar 2011

 

Pojo

Die Zeit fliegt dahin und und schon ist es bald ein Monat her, dass wir die erste Dokumentation in dem Landkreis Pojo 200 km von Cochabamba entfernt durchgeführt haben. Die Planung derselben und die Kommunikation innerhalb von AGRECOL Andes und mit den lokalen Partnern stellten mich manches mal auf eine Geduldsprobe, da Abmachungen und organisatorischen Dingen in der Vorbereitung nicht besonders viel Beachtung geschenkt wurde – Schade aber auch Lehrreich!

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Das Projekt und meine Aufgaben

8. Dezember 2010

Nun also etwas über den Inhalt des Praktikums bei AGRECOL Andes. Ich arbeite in einem Projekt mit dem Titel „Diffusion nachhaltiger Landwirtschaft und Stärkung der Fähigkeiten in politischer Inzidenz (Einflussnahme)“.

In dem Projekt geht es um die Vernetzung lokaler Akteure (landwirtschaftliche Gewerkschaften, Produktionsgemeinschaften, Gemeinderegierungen und NGO`s) und die Verbesserung der Einflussnahme von Bauerngruppen mit Interessen zur Förderung der nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion auf die regionalen Regierungen. Weiter sollen durch landwirtschaftliche Bildungsprogramme und Vernetzungsaktivitäten ökologische und produktionssteigernde Landwirtschaftspraktiken und Verbesserungen im Produktions- und Organisationsablauf getestet, evaluiert, gefördert und verbreitet werden. Die Projektregion befindet sich im Süden des Departaments Cochabamba und umfasst vier Landkreise, die in einer Entfernung bis zu 250 km von der Stadt Cochabamba liegen.

Die Landwirtschaft in den Regionen ist geprägt durch kleinbäuerlichen Strukturen. Oft handelt es sich um Familien, die Subsistenzwirtschaft betreiben und oft nur wenig Produkte auf den Märkten verkaufen können. Die verbreitetsten Anbaukulturen sind Kartoffeln, Mais, Ackerbohnen, Anis, diverse Gemüsearten und Früchte. Die meisten Landwirte halten Geflügel, Ziegen, Schafe und bis auf eine Region nur wenig Rinder.

Typisches Landhaus, Kornspeicher und runder offener Stall

Wie ich schon kurz beschrieben habe, sind die Produktionsbedingungen meist schwierig. Wasserknappheit, starke Erosion, Verlust der Bodenfruchtbarkeit, die geringe Vielfalt der kultivierten Pflanzenarten, sich wandelnde Umweltbedingungen etc. verlangen ständige Anpassung und Innovationen von Landwirten und Organisationen der ländlichen Entwicklung. In der Projektregion gibt es interessante Anbaupraktiken und Innovationen, mit denen versucht wird, die landwirtschaftliche Produktion und die Lebensbedingungen der Landbevölkerung nachhaltig zu verbessern.

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Die ersten Eindrücke

6. Dezember 2010

Und wieder in Bolivien, diesmal eingeflogen aus Argentinien nach Cochabamba und nicht, wie beim letzten mal von Peru über das Altiplano entlang der Kulisse des atemberaubenden Titicaca Sees Richtung La Paz. Cochabamba, eine lebendige und doch übersichtliche Stadt mit rund 600.000 Einwohnern, die ich in der ersten Woche, direkt im Zentrum wohnend, erkunden konnte. Verrückter Verkehr, Handel auf jedem Meter Fußweg. An den Ecken wird frisch gepresster Organgensaft und jede Menge spezieller und meist leckerer Kleinigkeiten angeboten. Dann die riesigen Märkte, die einen für den ganzen Tag verschlingen können. Hier gibt es alles! Und kommt man am nächsten Tag wieder, so findet man immer wieder neue Gänge und Winkel – einfach nicht zu überschauen!

Marktszene, Cochabamba

 

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Aus dem Alltagsleben – Wohnungssuche

19. März 2010

Von der „Dienstreise“ zurück, musste ich mich dann auf Zimmersuche machen. Inzwischen konnte ich bei Freunden, die ich über das Internet kennen gelernt hatte, unterkommen. Viel Privatsphäre hatte ich im Wohnzimmer jedoch nicht. Aber nett wars trotzdem, v.a. wenn man Gesellschaft hat, wenn man aus der Arbeit heim kommt. Allzu viele Bekanntschaften hatte ich in den ersten Woche

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Wie alles begann….

19. März 2010

Anfang September in Cochabamba angekommen, gings in der ersten Arbeitswoche auch schon auf „Dienstreise“. Sowohl in Colomi als auch in Norden von Potosí besuchten wir Bio-Bauern und solche auf dem Weg dorthin. In Colomi durfte ich exotische Früchte wie Tomate de arbol, Dumbo (siehe Foto) oder die Wurzel „Yacón“ (siehe Foto) kennen lernen. Wir wurden von den Leuten sehr gastfreundlich aufgenommen und lecker bekocht.

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