Archive for the ‘Markus Frank’ Category

Dateien zum Herunterladen

7. Juni 2011

Für interessierte stehen an dieser Stelle einige Dateien von mir zum Download bereit:

1. Präsentation zur Berichterstattung beim AGRECOL e.V. Treffen in Kehl am 5. Juni 2011:

Präsentation_AGRECOL Ev_Kehl_neu

2. Praktikumsbericht, den ich als Leistungsnachweis für mein Studium verfasst habe:

Praktikumsbericht_AGRECOLAndes

3. Leitfaden zur partizipativen Dokumentation, den ich im Rahmen des Praktikums verfasst habe (Spanisch):

Documento_MDP_09.02.11

Und schon vorbei – eine reiche Erfahrung

24. Februar 2011

Hier sitze ich nun zum letzten Mal  in dem gemütlichen Bürosessel und schaue über die Dächer der Stadt auf die Bergkulisse des „Tunari“ im Norden von Cochabamba.

 

Blick aus den Bergen auf Cochabamba

Das Praktikum ist zu Ende und die vielen Eindrücke, Erlebnisse und Gespräche formen sich zu einem Bild, dass ein anfängliches Verständnis für dieses vielfältige, undurchsichtige und besondere Land und seine Menschen ergibt.

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Dokumentieren in der Praxis

17. Januar 2011

 

Pojo

Die Zeit fliegt dahin und und schon ist es bald ein Monat her, dass wir die erste Dokumentation in dem Landkreis Pojo 200 km von Cochabamba entfernt durchgeführt haben. Die Planung derselben und die Kommunikation innerhalb von AGRECOL Andes und mit den lokalen Partnern stellten mich manches mal auf eine Geduldsprobe, da Abmachungen und organisatorischen Dingen in der Vorbereitung nicht besonders viel Beachtung geschenkt wurde – Schade aber auch Lehrreich!

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Das Projekt und meine Aufgaben

8. Dezember 2010

Nun also etwas über den Inhalt des Praktikums bei AGRECOL Andes. Ich arbeite in einem Projekt mit dem Titel „Diffusion nachhaltiger Landwirtschaft und Stärkung der Fähigkeiten in politischer Inzidenz (Einflussnahme)“.

In dem Projekt geht es um die Vernetzung lokaler Akteure (landwirtschaftliche Gewerkschaften, Produktionsgemeinschaften, Gemeinderegierungen und NGO`s) und die Verbesserung der Einflussnahme von Bauerngruppen mit Interessen zur Förderung der nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion auf die regionalen Regierungen. Weiter sollen durch landwirtschaftliche Bildungsprogramme und Vernetzungsaktivitäten ökologische und produktionssteigernde Landwirtschaftspraktiken und Verbesserungen im Produktions- und Organisationsablauf getestet, evaluiert, gefördert und verbreitet werden. Die Projektregion befindet sich im Süden des Departaments Cochabamba und umfasst vier Landkreise, die in einer Entfernung bis zu 250 km von der Stadt Cochabamba liegen.

Die Landwirtschaft in den Regionen ist geprägt durch kleinbäuerlichen Strukturen. Oft handelt es sich um Familien, die Subsistenzwirtschaft betreiben und oft nur wenig Produkte auf den Märkten verkaufen können. Die verbreitetsten Anbaukulturen sind Kartoffeln, Mais, Ackerbohnen, Anis, diverse Gemüsearten und Früchte. Die meisten Landwirte halten Geflügel, Ziegen, Schafe und bis auf eine Region nur wenig Rinder.

Typisches Landhaus, Kornspeicher und runder offener Stall

Wie ich schon kurz beschrieben habe, sind die Produktionsbedingungen meist schwierig. Wasserknappheit, starke Erosion, Verlust der Bodenfruchtbarkeit, die geringe Vielfalt der kultivierten Pflanzenarten, sich wandelnde Umweltbedingungen etc. verlangen ständige Anpassung und Innovationen von Landwirten und Organisationen der ländlichen Entwicklung. In der Projektregion gibt es interessante Anbaupraktiken und Innovationen, mit denen versucht wird, die landwirtschaftliche Produktion und die Lebensbedingungen der Landbevölkerung nachhaltig zu verbessern.

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Die ersten Eindrücke

6. Dezember 2010

Und wieder in Bolivien, diesmal eingeflogen aus Argentinien nach Cochabamba und nicht, wie beim letzten mal von Peru über das Altiplano entlang der Kulisse des atemberaubenden Titicaca Sees Richtung La Paz. Cochabamba, eine lebendige und doch übersichtliche Stadt mit rund 600.000 Einwohnern, die ich in der ersten Woche, direkt im Zentrum wohnend, erkunden konnte. Verrückter Verkehr, Handel auf jedem Meter Fußweg. An den Ecken wird frisch gepresster Organgensaft und jede Menge spezieller und meist leckerer Kleinigkeiten angeboten. Dann die riesigen Märkte, die einen für den ganzen Tag verschlingen können. Hier gibt es alles! Und kommt man am nächsten Tag wieder, so findet man immer wieder neue Gänge und Winkel – einfach nicht zu überschauen!

Marktszene, Cochabamba

 

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