Archive for the ‘Senegal’ Category

Rückblick und Abschied

19. Februar 2018

Im Kreis stehen zahlreiche Menschen, im Hintergrund läuft eine senegalesische Schnulze mit ordentlich Rhythmus und abwechslungsweise tritt jemand ins Innere des Kreises und tanzt, mehr oder weniger wild und gekonnt, einige Minuten oder auch nur Sekunden. Diese Szene gehört nicht etwa zu einer Samstagabendbeschäftigung von senegalesischen Teenagern oder einem Familienfest. Es ist der krönende Höhepunkt einer „Caravane de sensibilisation“ zu Themen der Nachhaltigkeit wie eine korrekte Entsorgung von Abfall, der Verzicht auf Pestizide oder einer gesunden Ernährung. Die Begeisterung der Teilnehmer wird spürbar als die Themen der Caravane in einem Sketch verpackt den Anwesenden vermittelt werden. Lautes Gelächter ertönt und es wird zustimmend genickt.

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Landwirtschaft à la sénégalaise

5. Dezember 2017

Toubab! Toubab! Überall tönt mir dieser Ausruf entgegen, sei es von Kindern oder Erwachsenen. Für alle bin ich gleichermassen eine Attraktion in ihrem wenig abwechslungsreichen Dorfleben. Früher das Synonym für die französischen Kolonialherren werden heute alle Menschen mit weisser Hautfarbe so genannt. Seit meiner Vorgängerin Lynn bin ich wohl die erste Weisse, die in das Dorf Ndiedieng gereist ist. In der Nähe der gambischen Grenze gelegen, kennt nicht einmal Google Maps diesen Ort.

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Ab aufs Land!

24. Oktober 2017

Ein Monat Grossstadtleben (Thiès hat knapp 240‘000 Einwohner) ist vorerst genug. Ich werde ins Dorf Ndiedieng reisen und dort den praktischen Teil meiner Aufgabe beginnen. Bisher habe ich hier meine Zeit nämlich im angenehm klimatisierten Büro von Agrecol-Afrique verbracht. Arbeitsbeginn um 8 Uhr, gemeinsam mit den anderen Mitarbeitern zu Mittag essen und um 17 Uhr wieder zurück zu meiner Unterkunft zotteln, so mein erstaunlich geregelter Alltag. Nun freue ich mich, hinaus zu den Bauern und Bäuerinnen zu reisen und möglichst viel von ihrer Lebensrealität zu entdecken und aktiv an ihrem Leben teilnehmen zu können.

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Neu und farbenfroh

9. Oktober 2017

Seit knapp einer Woche bin ich nun in Thiès, Senegal bei Agrecol-Afrique. Das erste Erfolgserlebnis, nämlich meinen Arbeitsweg alleine wiederfinden, habe ich bereits verbucht. Auch typische Gerichte der senegalesischen Küche wie Thieboudienne (Fisch mit Reis) oder Domoda (Rindfleisch an einer braunen Sauce ebenfalls mit Reis) durfte ich bereits geniessen. Aber was waren die prägenden Eindrücke für mich seit meiner Ankunft hier?

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Ecoferia Project

18. Oktober 2011

As part of the Ecoferia project I was involved in marketing and communication. One of my main tasks was to develop informational materials, relying on my nutrition background and the fact that I had done this kind of work before. Additionally, I also gave some conferences in educational institutions with students, parents and teachers, who showed a genuine interest in the topics making it a very nice experience.

Ecoferia stand in a primary school

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The view from the other side

11. Oktober 2011

I arrived at Cochabamba one Wednesday night and I couldn´t see much of the city on our way home (with Katharina Kochhanns that works in the Ecoferia project, she agreed to have me and share her place with me during my stay). The next day when I stepped out of the house I didn´t imagine I would find this huge “cordillera” when looking back in the street. I was so amazed about it, and still am, every time I look at it from every point in the city, that, by the way, is also very useful if you are used to getting lost very easily, like me.

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Countdown – Steno

30. September 2011

Die Tage vergehen wie im Flug. Die Baumwollfelder stehen größtenteils in Blüte. Die Pferde bestehen nicht mehr nur aus Haut und Knochen. Die kulturellen Hürden werden kleiner und ab 28 °C abwärts fange ich an zu frieren. Von meinem anfänglichen wissenschaftlichen Ehrgeiz bezüglich meiner Kartier-Arbeit ist geblieben, dass ich meine Arbeit eher als eine Art Feldstudie betrachte.

Im Feld habe ich mich intuitiv dafür entschieden den Anwesenden meine Arbeit näher zu bringen, um sie mit einzubeziehen. Statt mir die Zeit zu nehmen die nötig gewesen wäre um mit „erlernter“ Präzision vor zu gehen. Die Option, zu erklären warum ich so lange nachdenken muss und warum wir ewig in der prallen Sonne stehen – ohne das etwas passiert- hatte ich auf Grund mangelnder Sprachkenntnisse nicht.

Nun da der Abschied sehr nahe rückt merke ich, es wird schwer. Ich habe die Menschen und ihr Zuhause sehr ins Herz geschlossen. Einer der gemeinsamen Nenner, die wir trotz sprachlicher und kultureller Barrieren gefunden haben, ist der Humor.

„L’équipe Yakaar Niani Wulli“

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Aus der Praxis

5. September 2011

Angekommen in Koussanar haben wir eine Versammlung mit dem Vorstand des Bauernverbandes „Yakaar Niani Wulli“ (YNW) und den Verantwortlichen des „Suivi“ (zuständig für Betreuung der Bio-Produzenten ) abgehalten. Bei dieser Gelegenheit habe ich mich und das Projekt der Feldkartierung vorgestellt. Wie ich bei der ‚Réunion‘ erfahre, soll ich neben dem Kartieren der Felder den Verantwortlichen des ‚Suivi’ die Kartier-Methoden mit dem GPS Gerät beibringen. Diese sollen dann nach meiner Abreise diese Arbeit fortführen.

Als Ergebnis dieser ‚Réunion‘ wurde beschlossen, dass ich mit meiner Arbeit in dem Dorf Saré Sambourou, ca. 4 km entfernt von Koussanar anfange. Saré Sambourou ist ein kleines Dorf mit ca. 500 Einwohnern, die Bevölkerung gehört zu der Ethnie der Fulbe, eine Volksgruppe die ehemals nomadisch lebte, heute aber überwiegend sesshaft ist.

Saré Sambourou

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Salamaleikum World Wide Web

18. August 2011

Dokumentieren werde ich hier mein Praktikum im Senegal mit dem deutschen Verein „Agrecol“, bei der internationalen Nichtregierungs-Organisation „Enda-PRONAT“ und der Bauernvereinigung (Fédération) „Yaakar Niani Wulli“. Der Inhalt meines Praktikums soll das Kartieren der Bio-Baumwollfelder der Féderation „Yakaar Niani Wulli“ (YNW) sein, zur Dokumentation und zum Nachweis für die Bio-Zertifizierung. Die Bauernvereinigung YNW ist eine Gemeinschaft von etwa 2000 Bio-Produzenten aus verschiedenen Dörfern im Raum Koussanar (Department Tambacounda).

Cap Vert, Dakar

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Tokoram Maloum

21. November 2010

Eine besonders große Herausforderung meiner Zeit in Guedé war es, sich in meine neue, jegliche Dimensionen sprengende Familie zu integrieren: Bei den Brüdern Oumar und Ifra Sow, ihren jeweils zwei Frauen Fatimata, Kadjata, Nené und Aissata Oumar; deren unzähligen Kindern, an die 30; anderen Kindern und Jugendlichen aus der Verwandtschaft, die in Guedé die höhere Schule besuchen. Und, ganz wichtig, Maloum Haby Djeo, „la vieille“ (= „Die Alte“, was dort aber als Respektsbekundung zu sehen ist), Mutter von Oumar und Ifra, aber auch von Mariam und Mamadou Amadou Sow, die bei ENDA Pronat arbeiten.

Ein kleiner Teil der Familie Sow in Guedé

Manchmal war es nur schwer zu verstehen, und auch zu ertragen, in so eine riesige Familie „gesteckt“ zu werden, sich erst seinen Platz darin suchen zu müssen. Keine Privatsphäre zu haben. Oft von niemandem verstanden zu werden. Mit unausgesprochenen Erwartungen konfrontiert zu werden. Winke mit Zaunpfählen, die man sieht, aber nicht einordnen kann.Und immer die Gratwanderung zwischen Anpassung und Wahrung der Identität.

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Ngatamaare Tooro

20. November 2010

Vielleicht stelle ich euch erst mal vor, wo ich hier überhaupt gelandet bin: Denn obwohl ich auch bei ENDA im Senegal bin, unterscheidet sich die Region Fouta im Norden vom Senegal sowohl landwirtschaftlich als auch kulturell von den Niayes, wo ich Helga zu Beginn meines Praktikums bei ENDA besucht und assistiert habe.

Die Dörfer Gueddé, Lerabe, Diama und Korkadie, aus denen sich Landwirte zur Organisation Ngatamarée Tooro (= „Der erste Regen in Fouta“) für ökologische Landwirtschaft zusammen geschlossen haben, liegen ganz im Norden des Landes am Senegalfluss an der Grenze zu Mauretanien. Und diese 2  Faktoren sind eigentlich schon ein guter Indikator für die landwirtschaftliche und kultutrell andere Situation…

Klimadiagramm aus Podor bei Guedé Chantier

Mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von 200mm und einer Durchschnittstemperatur von 28°C könnte man hier kaum Landwirtschaft betreiben, daher findet in den Gegenden, die weiter vom Fluss entfernt sind auch hauptsächlich Tierhaltung statt.

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Rallye Dakar-Fouta

19. November 2010

Mein erstes spannendes (Agrar-)ökologisches Erlebnis, nach dem Besuch von Helga in den Niayes war meine Reise von Dakar nach Guedé, wo ich die nächsten Monate verbringen sollte – nur 500km Fahrt und so viele verschiedene Öko- und Anbausysteme! Zum Glück war ich mit Jörg und Mamadou Amadou Sow von ENDA Pronat unterwegs, die mir eine wundervolle Einführung in ökologische, soziale und politische Dimensionen der mich umgebenden Pflanzen und Tierwelt gaben…

Der Weg von Dakar nach Guedé Chantier, wo ich die nächsten Monate verbringen sollte

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Introduction

19. November 2010

Auf dem Heimweg vom Feld



Nun endlich werdet ihr auch Nachricht von der letzten 2009/2010- AGRECOL-Praktikantinnen haben – viel zu lange habe ich es vor mir her geschoben! Es gab einfach immer so viel zu tun, so viel zu erleben und so viele Berichte für ENDA, meine Praktikumsorganisation zu schreiben – und so einen laaaangen Weg ins Internetcafé!

 

Mein "Cousin" Djibi mit seiner Kutsche, bei einer Besichtigung der Arbeit von ENDA im Dorf

Wie ihr seht, habe ich mich während meinen sieben Monaten dort ganz gut eingelebt und wenn ich mit meiner sonstigen Arbeitsmoral des öfteren als zu übereifrig angeeckt bin – im Bezug auf den Blog habe ich dann doch wohl eher, nachdem ich den weiten Weg mit Pferdekarren und verschiedenen Sammelautos in die nächste Stadt mit Internetcafé zurückgelegt und Mails meiner Familie und von Freunden empfangen und beantwortet hatte, nach der so oft gebrauchten Redewendung der Hal-Pulaar gehandelt:

„HA GONGOL – beim nächsten Mal…!“

Leben in Mbawane

4. April 2010

Seit dem 13.11.09 bin ich in Mbawane in den Nyaies/Region Diender, ca. 60 km nord-östlich von Dakar und wohne bei einem Bauern der FAPD.

Das Dorf ist sehr klein, so dass alle mich kennen, aber „meine“ Familie ist seehr groß… sie gab mir einen neuen Namen (Ndeye Diop) und passt auf, dass es mir gut geht und was ich tue. Fürs Essen wird auch gesorgt: zum Frühstück gibt es ½ baguette mit Butter und „Café Touba“, Mittags und Abends Fisch mit Reis oder Hirse. Zwischendrin Erdnüsse.

Die Küche

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VERSTEHEN…

3. April 2010

Was macht die wohl die ganze Zeit? Auf dem Feld da? am PC? Es könnte mir ja egal sein, ob die sich über mich wundern. Aber wenn ich weiß, dass Andere die ganze Zeit sehen, was ich mache, wenn sie sagen, dass ich ja viel arbeite und so spät immer und überlegen, ob alles ok ist, ob ich noch was brauche und wenn mich dann jemand fragt, ob ich hier alles anschaue und Berichte schreibe die ich der deutschen Regierung bringe und wie viele Notizen ich auf meiner Reise schon gemacht habe – dann bin ich nicht ganz entspannt und achte schon drauf, wie ich mich verhalte und versuche, zu erklären, dass sie verstehen, was ich mache.

 

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was ich mache?

22. März 2010

Hier mal kurz meine Aufgaben (oder besser: was ich mache) als Praktikantin bei ENDA Pronat:

Die ersten drei Wochen war ich in Dakar, im Büro von ENDA Pronat. Ich konnte einiges über Ideen, Ziele, verschiedene Themen und Projekte, Umsetzung, Finanzierung und Partner der Organisation herausfinden und außerdem die Mitarbeiter und ihre Arbeitsbereiche kennen lernen.

Jetzt arbeite ich oft auf dem Feld mit. Meine Aufgabe ist dabei, bei dem ganzen „suivi“, d.h. Messungen, Beobachtungen, Dokumentation, Aufarbeiten und verbreiten der Erfahrungen, so dass sie für andere Nutzbar sind, zu helfen. Das heist konkret, aufs Feld gehen, schauen und (beim Unkraut jäten oder bei der obligatorischen Teepause) fragen, was läuft, was es für Probleme oder Erfolge gibt,  Messungen machen, Daten über das Projekt zusammen suchen, mit den betreffenden Bauern reden, Berichte schreiben, mit ENDA Pronat telefoniern, an Besprechungstreffen teilnehmen, nach Dakar fahren und Dokumente ausdrucken… Hin und wieder gehe ich mit auf die Felder von anderen Bauern im Dorf, die mich immer sehr energisch dazu einladen.

Generell ist es mir sehr freigestellt, wann und was ich tue. Für ENDA Pronat kann ich vor allem dadurch eine Hilfe sein, dass ich dauerhaft auf dem Dorf vor Ort bin und berichten kann, was dort läuft. Die Distanz macht die Zusammenarbeit zwischen dem Bauernverein und ENDA Pronat oft schwierig.

Außerdem reise ich viel herum und besuche andere Bauern, Imker und Organisationen/Projekte. (siehe Bilder) Dabei schaue ich mir u.a. verschiedene Töpfchenbewässerungs-Systeme an. Zur Zeit tun sich mir immer mehr interessante Kontakte auf, die ich gerne noch besuchen würde…

 

Auf meinem Praktikumsfeld:

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Das Projekt

9. März 2010

Bei einem der Bauern des Vereins FAPD wird jetzt ein Windrad mit Drehstrommotor zum Betrieb einer Pumpe, die wiederum eine Tröpfchenbewässerungsanlage versorgt, ausprobiert.

Die konkrete Planung und Umsetzung dieses Projekts begann im April 2009. Die zusammenarbeitenden Akteure sind ENDA Pronat, der Bauernverein FAPD (Féderation des Agropasteurs de Diender) sowie die Techniker von „EolSénégal“ am „Centre International de Formation et de Recherche en Énergie Solaire“ (CIFRES) an der Uni Dakar.

Dez. 09: Das Windrad wird aufgebaut

Das Experiment befindet sich auf einem Feld in Keur Abdou Ndoye, einem Dorf 60 Km nord-östlich von Dakar. Am 9. November 2009 wurde das Windrad aufgestellt und eine Woche darauf die Tröpfchen-Bewässerung installiert. Seit dem werden dort vor allem Rettiche und Karotten angebaut, außerdem Mais und Maniok als Windschutz, Tomaten und einige andere Gemüse auf kleiner Fläche.

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Praktikum bei ENDA Pronat im Senegal

9. März 2010

so jetzt alles von Vorne…

Reise in den Senegal mit einem alten Mercedes 190

Reise in den Senegal mit einem alten Mercedes 190

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Markttag in Keur Abdou Ndoye

24. Februar 2010

So, endlich der erste Eintrag auf dem neuen Blog… mein Praktikum ist jetzt schon zu 2/3 rum und ich bin gerade dabei, meinen Rückflug zu buchen.

Seit meinem ersten (und einzigen) Zwischenbericht, den ich AGRECOL geschickt habe, ist so einiges passiert. Und bevor ich jetzt anfange, das alles blogfertig aufzubereiten und damit soviel Zeit verbringe, dass der Blogeintrag heute wieder nichts wird, schreibe ich einfach mal, was ich gestern gemacht habe.

Morgens, nach dem ich ein bisschen Wäsche gewaschen hatte mit den Frauen aus meiner Familie, bin ich aufs Feld gegangen. 15 Min. Weg durch Dünen und stark abgeholzte Eukalyptuswälder, dann ein Stück durchs Dorf. Die Kinder rufen „Ndeye“ und „Aida“, so heiße ich hier. Manche sagen, schön auswendig gelernt, „donne moi 100 Francs“. Die Frauen rufen, „Kai!“ – komm! und eine sagt, „may ma sa Sirr!“ – gib mir deinen Rock. Man kann nicht überhören, dass ein Toubab (weißer) vorbeigeht. Ich grüße in alle Richtungen. Von weitem sehe ich das Windrad drehen und freue mich über den starken Wind.

das Möhrenfeld

Heute ist Möhrenernte, 10 Säcke werden ausgebuddelt und zum Markt gefahren, in der Hoffnung auf einen guten Preis. Während dessen wird bewässert, mit dem Schlauch: Die Motorpumpe funktioniert seit heute wieder und die Flächen, die nicht mit Tröpfchenbewässerung ausgestattet sind, müssen dringend gegossen werden. Die Tröpfchenbewässerung läuft auch gerade. Ich habe Plastikflaschen an verschiedenen Tropfern befestigt, um die Wasserverteilung zu messen, die nicht gerade homogen ist. Während die anderen buddeln und bewässern, stelle ich die Hähne auf und zu, schaue, ob der Boden feucht ist und ob es viele verstopfte Tropfer gibt, reinige manche, wasche die Filter und messe das Wasser in den Plastikflaschen. Dann helfe ich beim Möhrenbuddeln. Heute sind ein paar Leute zum Helfen gekommen, die ich nur wenig kenne. Der eine will, dass ich einen Senegalese heirate und scherzt mit mir. Der andere kommandiert mich rum, nein, komm hierher! so! Als drei Säcke beriet sind, wird der Eselskarren beladen. Ob ich fahren kann? ich kanns ja mal versuchen.Eine gute Gelegenheit, wenn ich mit zum Markt komme, können wir zur Wage gehen. Schon seit Wochen wollten wir mal einen Sack wiegen, um den Ertrag auch in t dokumentieren zu können. Der kleine Junge drückt mir die Zügel-Seile und das Gummirohr (die Peitsche) in die Hand. Der Esel macht eigentlich ganz brav was ich will und kennt auch zum Glück den Weg besser als ich. Den Jungs bin ich nicht schnell genug, ich soll fester draufschlagen.

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